Nach Halbfinal-Aus: Münchner Blick geht nach vorn
Nach dem Aus des EHC Red Bull München im Halbfinale um die Meisterschaft der Deutschen Eishockey Liga überwiegt bei Trainer Oliver David der Stolz. "Es war eine wunderbare Saison mit vielen Schritten in die richtige Richtung. Viele Jungs haben den Durchbruch geschafft und sich weiterentwickelt. Nur für das Weiterkommen hat es nicht gereicht", sagte der Coach nach dem verpassten Einzug ins Finale gegen die Adler Mannheim.
Mit 1:4 hatten die Münchner die Serie gegen Mannheim verloren, zweimal zogen sie dabei in der Verlängerung den Kürzeren. "Die Spiele eins und zwei waren der Knackpunkt", sagte Routinier Patrick Hager.
Aber auch er blickt positiv nach vorn. "Wenn wir mit Abstand auf die Saison blicken, haben wir im Vergleich zu den beiden vergangenen Jahren den Turnaround super hinbekommen. Darauf können wir aufbauen", sagte der 37-Jährige und ergänzte: "Schönreden wollen wir die Situation aber nicht. Die Qualität war groß genug, um dieses Jahr Meister zu werden."
Der EHC muss Mannheim und den Eisbären Berlin oder den Kölner Haien den Vortritt lassen. "Wir werden es nächste Saison wieder angehen", versprach Oliver, der vor dieser Saison nach München gekommen war. "Das halbe Team war neu, das Trainerteam war neu und wir haben eine Richtung festgelegt und ich denke, wir haben einen guten Job gemacht."
In den kommenden Wochen sollen offene Personalfragen angegangen werden, die Saisonabschlussfeier findet am 25. April statt.
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