Nach Großbrand in Wörth keine überhöhte Schadstoffbelastung

Wörth an der Isar (dpa/lby) - Nach einem Großbrand in einer Recyclingfirma in Wörth an der Isar (Landkreis Landshut) haben die Behörden Entwarnung wegen einer möglichen Schadstoffbelastung gegeben. Es seien keine überhöhten Werte in der Luft gemessen worden, sagte ein Sprecher des Landratsamts Landshut auf Anfrage am Freitag.
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Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen ein Feuer in einer Recycling-Firma. Foto: Schmelzer
dpa Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen ein Feuer in einer Recycling-Firma. Foto: Schmelzer

Wörth an der Isar (dpa/lby) - Nach einem Großbrand in einer Recyclingfirma in Wörth an der Isar (Landkreis Landshut) haben die Behörden Entwarnung wegen einer möglichen Schadstoffbelastung gegeben. Es seien keine überhöhten Werte in der Luft gemessen worden, sagte ein Sprecher des Landratsamts Landshut auf Anfrage am Freitag. Zur Sicherheit der Bevölkerung habe das Landratsamt jedoch weitere Untersuchungen von Bodenproben sowie von Obst und Gemüse aus der Umgebung des Brandorts in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse seien im Laufe der kommenden Woche zu erwarten.

Auch hinsichtlich einer möglichen Belastung durch Schwermetalle hatten noch in der Brandnacht entnommene Bodenproben keine kritischen Werte geliefert. Da vor allem Elektroschrott und Autokarosserien verbrannten, war befürchtet worden, dass in den niedergegangenen Rußpartikeln giftige Dioxine und Furane enthalten seien könnten.

Als Konsequenz aus dem Großfeuer von Montagabend hatte das Landratsamt dem Unternehmen die Betriebserlaubnis entzogen. "Wir sind an einer Katastrophe vorbeigeschrammt", sagte Landrat Peter Dreier (Freie Wähler). Die niederbayerische SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller forderte die Staatsregierung zu einer lückenlosen Aufklärung auf. Sie will wissen, in welchen Abständen der Betrieb auf Sicherheitsaspekte kontrolliert wurde und wie die Bevölkerung in Zukunft geschützt werden kann. Es war bereits der dritte Brand auf dem Firmengelände seit Februar.

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