Nach Gold-Steak-Kritik: Wutrede auf Ribérys Social Media

Über die offiziellen Social-Media-Kanäle des französischen Fußballprofis Franck Ribéry sind obszöne Beleidigungen verbreitet worden. Als Reaktion auf Kritik an einem vergoldeten Steak, das dem Spieler serviert worden war, hieß es bei Twitter und Instagram in französischer Sprache: "Lass uns beginnen mit den Neidern, den Hassern, die sicher durch ein löchriges Kondom entstanden sind.
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Franck Ribéry geht mit dem Mobiltelefon in der Hand vor Beginn einer Übungseinheit am Vormittag über den Platz. Foto: Peter Kneffel
dpa Franck Ribéry geht mit dem Mobiltelefon in der Hand vor Beginn einer Übungseinheit am Vormittag über den Platz. Foto: Peter Kneffel

Doha - Über die offiziellen Social-Media-Kanäle des französischen Fußballprofis Franck Ribéry sind obszöne Beleidigungen verbreitet worden. Als Reaktion auf Kritik an einem vergoldeten Steak, das dem Spieler serviert worden war, hieß es bei Twitter und Instagram in französischer Sprache: "Lass uns beginnen mit den Neidern, den Hassern, die sicher durch ein löchriges Kondom entstanden sind. F... Eure Mütter, eure Großmütter und sogar euren Stammbaum." Es ließ sich zunächst nicht klären, ob der Fußballer die Aussagen selbst geschrieben hat. Auch sein Verein Bayern München äußert sich dazu am Samstagnachmittag nicht.

"Ich schulde euch nichts. Mein Erfolg habe ich Gott zu verdanken, mir und meinen Nächsten, die an mich glauben. Für die Anderen, ihr wart nur Kieselsteine in meinen Socken", hieß es in den Social-Media-Beiträgen.

Ribéry hatte zuvor ein Video gepostet, in dem ihm ein mit Blattgold verziertes Steak serviert wird. Es gebe keinen besseren Start in das Jahr als eine Prise Salz und einen Besuch bei seinem türkischen Bruder, schrieb der Franzose dazu.

Der 35-Jährige griff auch Medien an: "Außerdem, mit Bezug auf die Pseudo-Journalisten, die mich immer negativ kritisiert haben, ... Wenn ich etwas spende (denn ich habe gelernt zu geben, wenn ich viel verdiene ...), warum verbreitet dies nicht eines der großen nationalen Medien?", hieß es. "Nein, ihr bevorzugt es, über meinen Urlaub zu sprechen, den ich mit meiner Familie verbringe. Ihr untersucht meine Handlungen und Gesten, was ich esse usw.! Oh ja, für diese Art von Kleinigkeiten seid ihr da!"

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