Nach der Hitzewelle: Das Thermometer fällt diese Woche auf 18 Grad

Regen, Gewitter, schwüle Luft: Was der Deutsche Wetterdienst für die nächsten Tage erwartet und wann es endlich einmal abkühlt – zumindest für kurze Zeit.
von  Tobias Singer, dpa
Auch in München soll es bereits ab Montag zu teilweise schweren Gewittern bei hohen Temperaturen kommen. Die Hitzewelle pausiert auch in dieser Woche.
Auch in München soll es bereits ab Montag zu teilweise schweren Gewittern bei hohen Temperaturen kommen. Die Hitzewelle pausiert auch in dieser Woche. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Nach der extremen Hitze der vergangenen Tage macht die Sonne in Bayern eine Pause. Tagsüber ist es dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge bewölkt. Es kann Schauer und örtlich schwere Gewitter geben. Dabei sind auch Sturmböen möglich. Ein Blick auf den Regenradar zeigt, dass ab dem späten Nachmittag ein erstes Regengebiet über München zieht – schwere Gewitter sind nach aktuellem Stand (29.6., 14.30 Uhr) am Montag in München nicht mehr zu erwarten.

Für Südbayern kann die Gewitterlage bis Mitternacht anhalten. Der DWD rechnet immer wieder mit Starkregen mit bis zu 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde und teilweise mit heftigen Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, auch Hagelkörner bis zu 1 cm Größe und schwere Sturmböen bis 100 km/h seien möglich.   

Die Höchstwerte liegen nach DWD-Angaben am Montag bei 26 bis 32 Grad in Südbayern und 26 bis 31 Grad in Nordbayern. Nach dem vorläufigen Bayern-Rekordwert von 40,8 Grad wirkt das deutlich kühler.  Bayern hatte den Temperaturrekord von Freitag auch am Samstag gehalten. Der vorläufige Höchstwert des Tages sei um 15.20 Uhr in Kitzingen mit 40,8 Grad gemessen worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf dpa-Anfrage mit. Bereits am Freitag hatte die Messstation in Unterfranken mit 40,8 Grad einen vorläufigen Rekordwert für Bayern gemeldet.

Trotz der gemäßigteren Temperaturen gibt der DWD für heute und am Dienstag – mit Ausnahme Schwabens und dem südlichen Oberbayern – wegen der starken Wärmebelastung vor allem für alte und pflegebedürfte Menschen eine Hitzewarnung aus.  

Schwüles Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit

Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit können die Temperaturen laut eines DWD-Experten weiterhin  als hoch empfunden werden. 

Am Montag und Dienstag wird es der Vorhersage zufolge bewölkt und schwülwarm sein.
Am Montag und Dienstag wird es der Vorhersage zufolge bewölkt und schwülwarm sein. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

In der Nacht zum Dienstag kann es in Südbayern zu schauerartigem, zum Teil gewittrigem Regen kommen, so die DWD-Experten. Die Tiefstwerte in der Nacht sollen zwischen 19 und 14 Grad liegen. Der Dienstag startet bewölkt. Zunächst bleibt es dem DWD zufolge meist trocken. Am Nachmittag und Abend ziehen wieder verbreitet Schauer und Gewitter auf. Es bleibt demnach schwülwarm bei maximal 25 bis 31 Grad. Wer Abkühlung sucht, muss in die Höhe: Ab 2000 Metern sollen es nur 17 Grad werden, auf der Zugspitze bis zu 11 Grad. 

20 Grad: Kurze Erholung von der Hitze 

In der Nacht zum Mittwoch kommt es verbreitet zu schauerartiger Regen und einzelnen Gewitter, so der DWD. Es wird mit einem Temperaturrückgang auf 18 bis 14 Grad gerechnet. Die Temperaturen klettern tagsüber nicht über 20 Grad bei weiterhin erhöhter Regenwahrscheinlichkeit. Der Mittwoch bringt also ein Kältetief nach der Hitzewelle. 

Von Donnerstag bis Sonntag klettert das Thermometer wieder stetig nach oben, erreicht nach aktuellem Stand aber am Wochenende nur Höchstwerte von maximal 26 Grad. So heiß wie die letzten Tage wird es laut den Meteorologen in dieser Woche nicht.  

 

 

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