Nach Angriff auf Polizisten zu drei Jahren Haft verurteilt

Würzburg (dpa/lby) - Ein randalierender Mann bedroht einen Polizisten mit einem Messer, der Polizist schießt daraufhin - neun Monate nach dem Vorfall in Würzburg ist der Randalierer am Dienstag zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Die Ermittlungen gegen den Polizisten wurden laut Staatsanwalt eingestellt.
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Ein Richterhammer aus Holz liegt auf der Richterbank. Foto: Uli Deck/Archivbild
dpa Ein Richterhammer aus Holz liegt auf der Richterbank. Foto: Uli Deck/Archivbild

Würzburg (dpa/lby) - Ein randalierender Mann bedroht einen Polizisten mit einem Messer, der Polizist schießt daraufhin - neun Monate nach dem Vorfall in Würzburg ist der Randalierer am Dienstag zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Die Ermittlungen gegen den Polizisten wurden laut Staatsanwalt eingestellt.

Der 43-jährige Mann hatte im November am Würzburger Kulturspeicher Autos beschädigt und sich anschließend einem Polizisten mit einem Taschenmesser fuchtelnd genähert. Trotz Pfefferspray-Einsatzes und Warnschüssen ging er laut Anklage weiter auf den Polizisten zu, woraufhin dieser dem Mann in die Hüfte schoss. Der Beamte selbst zog sich eine Platzwunde am Kopf zu, da er während der Abwehr stolperte und zu Boden fiel.

Der Angreifer wurde vorm Amtsgericht Würzburg unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung verurteilt und muss einen Alkohol- und Drogen-Entzug machen. Das Urteil ist rechtskräftig. Es orientiert sich an der Forderung der Staatsanwaltschaft von dreieinhalb Jahren Haft. Die Verteidigung hatte auf elf Monate plädiert.

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