Nach 2:2 im Hinspiel: Augsburg will "Pünktchen abkratzen"

Nach nur vier Punkten aus sieben Rückrundenspielen steht auch der FC Augsburg im Derby beim FC Bayern unter Druck. Personell sieht es bei den Schwaben gut aus. Das Hinspielergebnis macht Mut.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Eduard Löwen von Augsburg ist auf dem Spielfeld zu sehen. Foto: Matthias Balk/dpa/Archiv
dpa Eduard Löwen von Augsburg ist auf dem Spielfeld zu sehen. Foto: Matthias Balk/dpa/Archiv

Augsburg (dpa/lby) - Der FC Augsburg hofft im Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München auf einen ähnlichen Effekt wie in der Hinrunde. Das 2:2 Mitte Oktober bedeutete für die Schwaben in der Fußball-Bundesliga eine Art Wendepunkt, der in einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage mündete. "Niemand erwartet etwas von uns", sagte Trainer Martin Schmidt. "Aus dieser Situation heraus wollen wir Leistung zeigen."

Am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) kann er wohl wieder mit Mittelfeldspieler Eduard Löwen planen. Dem Torschützen vom 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach geht es nach seinen Rückenproblemen wieder besser. "Er ist auf einem guten Weg, fit zu werden für das Spiel", sagte Schmidt am Freitag.

In der Vorbereitung auf das Spiel wolle er kein "Torfestival" der Bayern bei der Videoanalyse zeigen, "sonst ist der Respekt noch größer", sagte Schmidt, der vielmehr sein Team auf aussichtsreiche Möglichkeiten gegen die Münchner hinweisen will. "Mit etwas Glück und Zuversicht und mit viel Kampf und Leidenschaft können wir auch in München ein Pünktchen abkratzen."

Noch beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang sechs Zähler, doch allmählich müssen neue Erfolge her. "Jetzt kommt eine Phase, in der wir punkten müssen", sagte Schmidt. "Ansonsten kann es für uns noch einmal tiefster Abstiegskampf werden. Wir wollen die nächsten Spiele mit Mut angehen und das am Sonntag zeigen." Kapitän Daniel Baier kehrt nach Gelbsperre zurück.

Dass sich Schmidt bei einer weiteren Pleite möglicherweise unangenehmen Fragen stellen muss, findet der Coach nachvollziehbar. "Wir brauchen uns nicht anzulügen. Wenn du sieben Spiele hast und fünf verlierst und den Trend nicht stoppen und positive Resultate bringen kannst, ist es legitim, dass der, der in der Verantwortung steht, Fragen beantworten muss."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren