Mutter mit Schere erstochen: Mann muss in Psychiatrie

Weil er seine Mutter mit einer Schere erstochen hat, muss ein 30-jähriger Mann in die Psychiatrie. Stimmen im Kopf hätten ihm befohlen, er müsse ihr "den Hals abschneiden".
| az/dpa
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Der Angeklagte Aron W. sitzt am 22. November auf der Anklagebank im Landgericht Würzburg neben seinem Rechtsanwalt Werner Weber.
dpa Der Angeklagte Aron W. sitzt am 22. November auf der Anklagebank im Landgericht Würzburg neben seinem Rechtsanwalt Werner Weber.

Würzburg - Er tötete seine Mutter, nun muss er in die Psychiatrie: Das Landgericht Würzburg hat einen 30 Jahre alten Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Das entsprach der Forderung der Staatsanwaltschaft, wie ein Sprecher des Gerichts am Freitag sagte. Die Anklagebehörde hatte den Mann wegen einer Psychose zum Zeitpunkt der Tat für schuldunfähig gehalten. Der Verteidiger des Mannes hatte keinen eigenen Antrag gestellt. Die Entscheidung fiel bereits am Donnerstag, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Als Grund für die Bluttat hatte der Beschuldigte Wahnvorstellungen angegeben. Stimmen im Kopf hätten ihm befohlen, seine Mutter zu töten. Die Stimmen hätten ihm zugeflüstert, seine Mutter sei eine Hexe und er müsse ihr "den Hals abschneiden". Die Schere, mit der er auf die Mutter einstach, hatte er in der Hand gehalten, um die Stromkabel des Hauses zu kappen, weil er fürchtete, ausspioniert zu werden. Er habe zuvor regelmäßig Marihuana und Amphetamine genommen. In die Psychose sei er abgerutscht, nachdem er die Drogen abgesetzt habe.

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