Mutmaßlicher Mörder nach 26 Jahren gefasst

Weismain (dpa/lby) - Ein Vierteljahrhundert nach der Tötung eines Flüchtlings in einer Asylbewerberunterkunft in Weismain (Landkreis Lichtenfels) hat die Polizei den mutmaßlichen Mörder verhaftet. Der damals 35-jährige Rumäne soll seinen 32-jährigen Mitbewohner im Schlaf mit einem Bierkrug erschlagen haben, teilten Polizei und Coburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.
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Ein Flatterband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung". Foto: Patrick Seeger/dpa
dpa Ein Flatterband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung". Foto: Patrick Seeger/dpa

Weismain (dpa/lby) - Ein Vierteljahrhundert nach der Tötung eines Flüchtlings in einer Asylbewerberunterkunft in Weismain (Landkreis Lichtenfels) hat die Polizei den mutmaßlichen Mörder verhaftet. Der damals 35-jährige Rumäne soll seinen 32-jährigen Mitbewohner im Schlaf mit einem Bierkrug erschlagen haben, teilten Polizei und Coburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Schon damals hatten die Beamten ihn im Verdacht, aber er konnte fliehen.

Einige Jahre stellte sich heraus, dass der Mann unter falscher Identität in ganz Deutschland unterwegs gewesen sein muss. Warum in Rumänien trotz internationalen Haftbefehls erst wieder im September 2019 nach ihm gesucht wurde, sei schwer zu erklären, sagte eine Polizeisprecherin - Hintergrund seien Gesetzesänderungen beim internationalen Haftbefehl. Die rumänischen Kollegen nahmen den inzwischen 62-Jährigen Anfang Oktober fest, Beamte der Coburger Kripo holten ihn in Bukarest ab, nun sitzt er in Deutschland in Untersuchungshaft.

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