Mutmaßlich antisemitische Vorfälle in München

München (dpa/lby) - Nach zwei mutmaßlich antisemitischen Vorfällen in München ermittelt nun der Staatsschutz. Am frühen Mittwochmorgen hätten Unbekannte die Scheiben eines israelischen Restaurants nahe der Innenstadt eingeworfen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.
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Das Blaulicht auf einem Streifenwagen leuchtet. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
dpa Das Blaulicht auf einem Streifenwagen leuchtet. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Nach zwei mutmaßlich antisemitischen Vorfällen in München ermittelt nun der Staatsschutz. Am frühen Mittwochmorgen hätten Unbekannte die Scheiben eines israelischen Restaurants nahe der Innenstadt eingeworfen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dabei seien auch Lampen beschädigt worden. Anwohner hatten die Polizei alarmiert, nachdem sie das Glas splittern hörten. Es entstand dem Polizeisprecher zufolge ein Schaden von rund 3000 Euro. Zudem wurde eine neue Gedenkstätte mit Farbe beschmiert, die an die Deportationen von Juden erinnern soll. Das Mahnmal wurde laut Polizei am Mittwoch bei einer Gedenkveranstaltung eingeweiht. Der Schaden wurde Dienstagmittag entdeckt. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf mehr als 1000 Euro. In beiden Fällen sucht die Polizei nun Zeugen.

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