Münchner Raumfahrtfirma startet Rakete – dann bricht der Livestream ab

Die Spectrum-Rakete des Münchner Raumfahrtunternehmens Isar Aerospace ist zu ihrem zweiten Testflug gestartet. In Norwegen hob die Rakete erfolgreich ab – doch nach rund zehn Minuten brach die Videoübertragung ab.
von  AZ/dpa
Die Spectrum-Rakete des deutschen Herstellers Isar Aerospace startet zu ihrem zweiten Testflug ins All (Aufnahme mit einer Drohne). Die Rakete hob vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya ab, wie auf einem Livestream zu sehen war.
Die Spectrum-Rakete des deutschen Herstellers Isar Aerospace startet zu ihrem zweiten Testflug ins All (Aufnahme mit einer Drohne). Die Rakete hob vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya ab, wie auf einem Livestream zu sehen war. © picture alliance/dpa/Isar Aerospace

Die Spectrum-Rakete des deutschen Herstellers Isar Aerospace ist zu ihrem zweiten Testflug ins All gestartet. Die Rakete hob um 22.12 Uhr vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya ab, wie im Livestream des Unternehmens zu sehen war.

Nach rund zehn Minuten riss die Videoübertragung zum Boden ab, nachdem die Rakete die maximale Reichweite der Funkverbindung überschritten hatte. Nach der Serienreife soll die Spectrum zivile und militärische Satelliten in erdnahe Umlaufbahnen in wenigen hundert Kilometern Höhe bringen. Ziel des in Ottobrunn bei München ansässigen Unternehmens ist es, künftig bis zu 40 Raketen pro Jahr zu produzieren.

Nach Angaben des Unternehmens ist Isar Aerospace bereits jetzt mit Aufträgen im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar bis zum Jahr 2028 ausgebucht – obwohl die Rakete noch nicht serienreif ist.

 

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