Münchner OB-Kandidatin Frank: Münchner sind "am Limit"

München (dpa/lby) - Die Münchner CSU-Kandidatin Kristina Frank für das Amt des Oberbürgermeisters rechnet angesichts der Corona-Epidemie mit einem schwierigen Wahlkampf für die Stichwahl gegen SPD-Amtsinhaber Dieter Reiter in zwei Wochen. Die Stadt befinde sich momentan in einer Ausnahmesituation, viele Menschen hätten derzeit den Kopf nicht frei, sagte Frank am Sonntagabend in München.
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Kristina Frank (r), Oberbürgermeisterkandidatin der CSU. Foto: Sven Hoppe/dpa
dpa Kristina Frank (r), Oberbürgermeisterkandidatin der CSU. Foto: Sven Hoppe/dpa

München (dpa/lby) - Die Münchner CSU-Kandidatin Kristina Frank für das Amt des Oberbürgermeisters rechnet angesichts der Corona-Epidemie mit einem schwierigen Wahlkampf für die Stichwahl gegen SPD-Amtsinhaber Dieter Reiter in zwei Wochen. Die Stadt befinde sich momentan in einer Ausnahmesituation, viele Menschen hätten derzeit den Kopf nicht frei, sagte Frank am Sonntagabend in München. Sie werde ihren Wahlkampf deshalb online führen, auch über soziale Medien.

Die 38-Jährige lag nach Auszählung von 1248 der insgesamt 1274 Stimmbezirke mit 21,3 Prozent an zweiter Stelle, nach Reiter, der 48,0 Prozent erzielt hatte. Die Grünen-Kandidatin Katrin Habenschaden kam auf 20,5 Prozent.

Frank dankte ihren Gegenkandidaten für einen fairen Wahlkampf. Im Vorfeld waren Habenschaden allerdings bessere Chancen eingeräumt worden. Der Wahlabend sei deshalb sehr spannend gewesen, sagte Frank. "Ich bin bereit, große Verantwortung zu übernehmen." Jetzt komme es darauf an, der Stadt die Ruhe zurückzugeben. "Momentan ist jeder in München an seinem Limit."

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