Münchner Grüne für städtischen Valentin-Karlstadt-Preis

München (dpa/lby) - Nach dem Wirbel um die Verleihung des Karl-Valentin-Ordens an den österreichischen Sänger Andreas Gabalier könnte die Stadt München bald mit einer eigenen Veranstaltung dagegen halten. Die Stadtratsfraktion Die Grünen - Rosa Liste beantragte, künftig einen Valentin-Karlstadt-Preis zu vergeben zum Gedenken an den legendären Volkssänger und Humoristen Karl Valentin und seine Bühnenpartnerin Liesl Karlstadt.
| dpa
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München (dpa/lby) - Nach dem Wirbel um die Verleihung des Karl-Valentin-Ordens an den österreichischen Sänger Andreas Gabalier könnte die Stadt München bald mit einer eigenen Veranstaltung dagegen halten. Die Stadtratsfraktion Die Grünen - Rosa Liste beantragte, künftig einen Valentin-Karlstadt-Preis zu vergeben zum Gedenken an den legendären Volkssänger und Humoristen Karl Valentin und seine Bühnenpartnerin Liesl Karlstadt. Damit könne man die Erinnerung an die beiden von Missverständnissen und Verzerrungen befreien, heißt es in dem Antrag, der am Montag veröffentlicht wurde. Valentin sei ein hintergründiges Sprach- und Bühnengenie gewesen und habe mit der kongenialen Karlstadt ein weithin bekanntes Komikerduo gebildet.

Die Fraktion warf der Faschingsgesellschaft Narrhalla wiederholte Missgriffe bei der Auswahl der Ordensträger vor. "Es ist längst nicht mehr nachzuvollziehen, was dieser Faschingsorden mit Karl Valentin zu tun haben könnte." Gerade die Verleihung an Gabalier am vergangenen Samstag sei Ausdruck eines völlig verfehlten Verständnisses von Valentins Erbe. Gabalier hat nach Ansicht vieler Kritiker nichts mit Valentin zu tun. Auch in früheren Jahren hatte es öfter Aufregung gegeben, etwa als 2015 der Schlagersänger Heino gewürdigt wurde.

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