Münchner Christopher-Street-Day mit Livestream statt Parade

München (dpa/lby) - Politischer Protest in Zeiten von Corona: Mit einem Livestream und zahlreichen kleinen Demos haben Menschen beim Christopher-Street-Day (CSD) in München demonstriert. Unter dem Motto "Gegen Hass.
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Teilnehmer einer Parade ziehen beim Christopher-Street-Day durch eine Innenstadt. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild
dpa Teilnehmer einer Parade ziehen beim Christopher-Street-Day durch eine Innenstadt. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Politischer Protest in Zeiten von Corona: Mit einem Livestream und zahlreichen kleinen Demos haben Menschen beim Christopher-Street-Day (CSD) in München demonstriert. Unter dem Motto "Gegen Hass. Bunt, gemeinsam, stark!" machten Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender am Samstag auf ihre Rechte aufmerksam.

Der CSD besinne sich in diesem Jahr zurück auf den Kern des politischen Protests, sagte ein CSD-Sprecher. Statt Party gebe es heuer vielmehr stillen Protest. An rund 50 Standorten in der Innenstadt hätten sich je sechs Demoteilnehmer mit Plakaten versammelt. Eine Parade durch die Stadt wie in den Vorjahren war aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen.

Im Zentrum des diesjährigen Münchner Christopher-Street-Days stand vielmehr ein Livestream. Dort wurden Gesprächsrunden, Livemusik, Kurzfilme und Modeschauen gezeigt. Zudem kamen die politischen Forderungen der Veranstalter ausführlich zur Sprache.

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