München will Luxussanierungen erschweren

München (dpa/lby) - München will die Regeln für Luxussanierungen verschärfen: Der Sozialausschuss des Stadtrats hat am Donnerstag beschlossen, dass Eigentümer ihre Häuser mit Mietwohnungen nur noch abreißen und durch moderne Neubauten ersetzen dürfen, wenn sie dafür die gleiche Zahl an Mietwohnungen schaffen. Diese müssten in gleicher Wohnlage sein und dann zur ortsüblichen Vergleichsmiete angeboten werden.
| dpa
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München (dpa/lby) - München will die Regeln für Luxussanierungen verschärfen: Der Sozialausschuss des Stadtrats hat am Donnerstag beschlossen, dass Eigentümer ihre Häuser mit Mietwohnungen nur noch abreißen und durch moderne Neubauten ersetzen dürfen, wenn sie dafür die gleiche Zahl an Mietwohnungen schaffen. Diese müssten in gleicher Wohnlage sein und dann zur ortsüblichen Vergleichsmiete angeboten werden. Der Stadtrat muss den Plänen in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch noch zustimmen. Die Regeln sollen dann vom neuen Jahr an gelten.

Die Münchner Sozialreferentin Dorothee Schiwy erklärte: "Ein bloßer Abriss von Wohngebäuden in beliebten Innenstadtlagen und die Schaffung von Ersatzwohnraum in Stadtrandlagen ist mit den neuen Regelungen grundsätzlich nicht mehr möglich." Sie kritisierte, dass Wohnungen "trotz akzeptabler Bausubstanz und gutem Erhaltungszustand" für den Bau von Luxuswohnungen abgerissen würden. Wie oft das im Jahr vorkommt, konnte ein Sprecher des Sozialreferats nicht sagen.

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