München will die Verkehrswende: Radler und Busse statt Autos

München (dpa/lby) - München hat sich offiziell für die Verkehrswende entschieden: Deutschlands drittgrößte Stadt setzt künftig verstärkt auf umweltfreundliche Mobilitätsformen statt auf Autoverkehr. Zudem sollen öffentliche Flächen zugunsten von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fußgängern und Radlern neu aufgeteilt werden, wie der Stadtrat am Mittwoch beschloss.
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Fahrradfahrer fahren auf einem Radweg. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
dpa Fahrradfahrer fahren auf einem Radweg. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

München (dpa/lby) - München hat sich offiziell für die Verkehrswende entschieden: Deutschlands drittgrößte Stadt setzt künftig verstärkt auf umweltfreundliche Mobilitätsformen statt auf Autoverkehr. Zudem sollen öffentliche Flächen zugunsten von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fußgängern und Radlern neu aufgeteilt werden, wie der Stadtrat am Mittwoch beschloss. Zu ihren Gunsten könnten beispielsweise Parkplätze abgeschafft werden. Bis Mitte des Jahres will das Gremium erste konkrete Entscheidungen unter anderem zu neuen Expressbuslinien und eigenen Busspuren treffen. Auch Radlschnellwege und Sharing-Angebote wie Leih-Fahrräder und Leih-Autos sind im Gespräch.

Ein Grundsatzbeschluss zu einer verkehrsberuhigten Innenstadt mitsamt ersten konkreten Maßnahmen soll bis zur Sommerpause fallen. Strittig war im Stadtrat noch die genaue Bezeichnung für das Konzept. Doch ob autofrei, autoarm oder verkehrsberuhigt - klar ist, dass die Altstadt zunächst weiterhin ein gewisses Maß an Auto- und Lastwagenverkehr haben wird, damit Geschäfte beliefert werden und Anwohner zu ihren Garagen fahren können.

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