Müll wird wegen "Sabine" in einigen Regionen nicht abgeholt

München (dpa/lby) - Das Sturmtief "Sabine" hat auch Auswirkungen auf die Müllabfuhr im Freistaat. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) stellte seinen Betrieb am Montag aus Sicherheitsgründen ein.
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München (dpa/lby) - Das Sturmtief "Sabine" hat auch Auswirkungen auf die Müllabfuhr im Freistaat. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) stellte seinen Betrieb am Montag aus Sicherheitsgründen ein. Die Wertstoffhöfe blieben geschlossen, der Müll sollte nicht abgeholt werden. "Die Sicherheit unserer Mitarbeiter_innen sowie der Münchner Bevölkerung geht in diesem Fall eindeutig vor", sagte Sabine Schulz-Hammerl, die zweite Werkleiterin des AWM, laut Mitteilung. "Die Abfall- und Wertstofftonnen können von den Orkanböen erfasst und damit zu gefährlichen Geschossen werden. Das gleiche gilt für umherfliegende Abfälle und Sperrmüll auf den Höfen." Der AWM leert pro Tag in München mit 177 Müllfahrzeugen fast 60 000 Mülltonnen.

Auch im Landkreis Bamberg konnten die Abfuhrunternehmen eine flächendeckende Entsorgung am Montag nach Angaben des Landratsamtes nicht sicherstellen. Die Abfuhrtermine wurden um jeweils einen Tag verschoben. Gleiches galt im Landkreis Augsburg sowie in Weiden in der Oberpfalz.

Nach einem sonnigen Sonntag hat das Sturmtief "Sabine" den Freistaat zum Wochenstart ordentlich durchgepustet und den Bahnverkehr zum Erliegen gebracht. Für ganz Süddeutschland rief der DWD die zweithöchste Unwetterwarnstufe aus. In Südbayern wurde der Höhepunkt des Sturms im Laufe des Vormittags erwartet. Bis in den Mittag hinein seien orkanartige Böen und teils Orkanböen zu erwarten.

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