MTU übertrifft 2018 eigene Prognosen: Dividende steigt

Brummende Geschäfte mit neuen Antrieben und Wartung haben dem Münchner Triebwerksbauer MTU 2018 trotz Verzögerungen beim Airbus A320neo ein Rekordjahr beschert. Nachdem MTU-Chef Reiner Winkler seine Jahresziele zweimal angehoben hatte, übertraf der Konzern nun auch diese Prognosen.
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MTU-Chef Reiner Winkler. Foto: Frank Leonhardt/Archiv
dpa MTU-Chef Reiner Winkler. Foto: Frank Leonhardt/Archiv

München - Brummende Geschäfte mit neuen Antrieben und Wartung haben dem Münchner Triebwerksbauer MTU 2018 trotz Verzögerungen beim Airbus A320neo ein Rekordjahr beschert. Nachdem MTU-Chef Reiner Winkler seine Jahresziele zweimal angehoben hatte, übertraf der Konzern nun auch diese Prognosen. Die Aktionäre können sich nun auf eine von 2,30 auf 2,85 Euro erhöhte Dividende freuen, wie das MDax-Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte.

Im abgelaufenen Jahr steigerte MTU den Umsatz um 17 Prozent auf fast 4,6 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) wuchs ebenfalls um 17 Prozent auf 671 Millionen Euro, der Nettogewinn legte um gut ein Viertel auf 453 Millionen Euro zu.

Für das laufende Jahr peilt die MTU-Führung einen Umsatz von 4,7 Milliarden Euro an. Davon sollen rund 15,5 Prozent als operativer Gewinn beim Konzern hängen bleiben. 2018 waren es 14,7 Prozent.

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