MS Starnberg: Das Pannen-Schiff macht Pause

Die "MS Starnberg" liegt nach erneuter Panne im Hafen. Probleme gab es bereits von Anfang an.
| Petra Martin
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Mai 2004: Die "MS Starnberg" rammt einen Steg in Berg am Starnberger See.
Thomas Gaulke Mai 2004: Die "MS Starnberg" rammt einen Steg in Berg am Starnberger See.

Starnberg - Ohne Umwege ging's am Freitag für die "MS Starnberg" zurück in den Heimathafen – mit allen Passagieren an Bord. "Einer der beiden Antriebe ist ausgefallen", erklärt Betriebsleiter Ralph Schlemmert von der Bayerischen Seenschifffahrt. "Mit dem zweiten Antrieb konnte der Kapitän das Schiff noch steuern. Er hat besonnen gehandelt." Jetzt liegt der Katamaran im Hafen und wartet, bis der Monteur kommt. Er wird heute erwartet. "Wir hoffen, dass die Starnberg am Wochenende wieder einsatzbereit ist", sagt Schlemmert.

Die Elektronik im Antrieb ist nicht zum ersten Mal zum Problem geworden. Erst im Juni rammte das 56 Meter lange und 15 Meter breite Schiff einen Poller. Der Kapitän konnte nichts dagegen tun. Und bereits kurz nach der Jungfernfahrt im Jahr 2004 kam es zu einem bösen Zwischenfall, bei dem ein Steg zerstört und einige Passagiere verletzt wurden.

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Jetzt also schon wieder eine Panne mit der Elektronik. Die "MS Seeshaupt" fährt mit derselben Technik, ist aber um einiges jünger. Sie lief 2012 vom Stapel.

Die Ausflügler am Starnberger See müsen sich indes keine Sorgen machen: "Wir können den Fahrplan unter der Woche einhalten", verspricht Werftleiter Schlemmert. Die "MS Bayern" übernimmt den Dienst der "Starnberg". Das Schiff ist 48 Meter lang und 10,40 Meter breit. Auf ihr finden 700 Fahrgäste Platz. Baujahr: 1939. Alt – aber gut.

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