Mordversuch mit Armbrust

Memmingen (dpa/lby) - Ein verlassener Liebhaber soll seinem Nebenbuhler mit einer Armbrust einen Pfeil in die Brust geschossen haben. In der kommenden Woche muss sich der 43-Jährige deshalb vor dem Landgericht Memmingen verantworten.
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Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/Archivbild
dpa Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Memmingen (dpa/lby) - Ein verlassener Liebhaber soll seinem Nebenbuhler mit einer Armbrust einen Pfeil in die Brust geschossen haben. In der kommenden Woche muss sich der 43-Jährige deshalb vor dem Landgericht Memmingen verantworten. Die Anklage wirft ihm versuchten Mord vor.

Laut Staatsanwaltschaft wollte der Schütze seine Ex-Freundin durch die Tötung ihres neuen Lebensgefährten zurückgewinnen. Mit einer Pistolen-Armbrust lauerte er dem Rivalen im September in Pfaffenhofen an der Roth (Landkreis Neu-Ulm) auf und schoss ihm nach einem Wortwechsel einen 16 Zentimeter langen Leichtmetallbolzen in die Herzgegend, so die Anklage. Dem Opfer wurde dabei ein Brustmuskel durchtrennt. Zum Verfahren sind über 30 Zeugen geladen.

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