Monika Gruber mit provokanten Äußerungen

Monika Gruber fühlt sich zu Unrecht in die rechte Ecke gedrängt, teilt in einem Interview aber besonders hart aus - gegen die Grünen und gegen eigene Kabarettkollegen.
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Kabarettistin Monika Gruber. (Archivbild)
Kabarettistin Monika Gruber. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa
Nürnberg

Mit einer auch für ihre Verhältnisse deftigen Wortwahl schießt Kabarettistin Monika Gruber (54) gegen Vertreter ihrer Branche. Die Szene positioniere sich "sehr einseitig in den Reihen der woken und vermeintlich überkorrekten Zeitgeistnutten, die bei jeder Demo gegen Israel in der ersten Reihe mitmarschieren, bei islamistischen Anschlägen oder Massenmorden durch das iranische Regime aber die Klappe halten, weil es nicht in ihre Weltanschauung passt", sagte sie im Interview dem Verlag Nürnberger Presse.

Die Kabarettistin erntete in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik für ihre Äußerungen beispielsweise zur Umwelt- oder Corona-Politik oder auch für ihren umstrittenen Auftritt bei einer Demo in Erding 2023 gegen die Energiepolitik der damaligen Bundesregierung. Häufig waren die Grünen dabei das Hauptziel ihrer Kritik.

In dem Interview sagte sie weiter, sie habe wie "die allermeisten normalen Leute" - zu denen sie sich zähle - keine Lust mehr, "ihre zulässige Meinung von selbstgerechten Moralaposteln vorgekaut zu bekommen". Sie verorte sich in der bürgerlich-liberalen Mitte mit einem christlich-konservativen Welt- und Menschenbild, sagte sie weiter. 

Den Grünen wirft sie vor, Deutschland zu "verachten"

Scharfe Kritik übte sie einmal mehr an den Grünen, die ihrer Ansicht nach "von einer Umweltschutzpartei zur totalitären Klima- und Kriegstreiber-Sekte verkommen" sind. "Ich glaube, dass die Grünen Deutschland und die indigene Bevölkerung Deutschlands in Wirklichkeit zutiefst verachten und nichts zu verlieren haben", sagte Gruber. 

Sich selbst bezeichnete sie als fälschlicherweise in die rechte Ecke gestellt und als "tolerant und respektvoll anderen gegenüber". Das erwarte sie aber auch von jenen, "die mir gegenübertreten oder – etwas weiter gefasst – die zu uns ins Land kommen, um Schutz zu suchen oder meinetwegen nur wegen der besseren wirtschaftlichen Perspektive".

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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