Mitglieder entscheiden: Benennt sich Greuther Fürth um?

Seit Jahren kämpfen Fürther Fußballfans dafür, das Wörtchen "Greuther" aus dem Vereinsnamen zu streichen. Nun dürfen Mitglieder darüber abstimmen.
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Die Fans wollen den alten Namen "SpVgg Fürth" zurück und das "Greuther" streichen. (Archivbild)
Die Fans wollen den alten Namen "SpVgg Fürth" zurück und das "Greuther" streichen. (Archivbild) © Daniel Bockwoldt/dpa
Fürth

Die SpVgg Greuther Fürth könnte sich schon bald umbenennen und zum alten Namen SpVgg Fürth zurückkehren. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. November soll darüber abgestimmt werden, wie der Fußball-Zweitligist bekanntgab.

Der Traditionsverein war als SpVgg Fürth dreimal deutscher Meister geworden (1914, 1926, 1929). Wegen großer Geldsorgen schlossen sich die Fürther 1996 mit der Fußball-Abteilung des TSV Vestenbergsgreuth zusammen; der Verein bekam dadurch den noch bis heute gültigen Namen SpVgg Greuther Fürth.

Keine Wahlempfehlung von Vereinsspitze

Viele Fans der Franken fordern aber bereits seit Jahren eine Rückbenennung. Nun sollen die Mitglieder auf der Sonderversammlung an dem November-Sonntag im Stadion am Ronhof entscheiden. Nach Vereinsangaben einigten sich Präsidium, Aufsichtsrat, Wirtschaftsbeirat und Ehrenrat darauf, im Vorfeld neutral zu bleiben und keine Empfehlung für die Abstimmung auszusprechen.

"Das Ziel ist eine sachliche und ruhige Mitgliederversammlung, die ordnungsgemäß im Rahmen ihrer Tagesordnung verläuft und deren Ergebnis von allen Mitgliedern respektiert wird", hieß es.

Vogels Fokus auf Magdeburg

Trainer Heiko Vogel äußerte sich auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am Freitag (18.30 Uhr/Sky) nicht auf eine Frage zu seiner Meinung über die Namensänderung. Der Coach will vielmehr nach einem bislang durchwachsenen Saisonstart erfolgreich in die Länderspielpause gehen.

Dass sein Team bislang nicht erfolgreicher sei, alle drei Heimspiele in Liga und DFB-Pokal verlor sowie noch nicht zu null spielte, sei "kein strukturelles Problem oder ein Mentalitätsproblem", meinte der Trainer. Vielmehr liege es an Momenten in den Spielen, "wir müssen in einzelnen Situationen wacher sein". Mit einem Sieg könnten die Franken in die obere Tabellenhälfte klettern.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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