Mit Kran und Hubschrauber – So läuft die Sicherung des abgebrannten Kehlsteinhauses

Hitlers ehemaliges Teehaus in spektakulärer Lage am Kehlstein ist abgebrannt. Nun muss die Ruine winterfest gemacht werden. Auch ein Hubschrauber wird deshalb benötigt.
von  AZ/dpa
Das abgebrannte Kehlsteinhaus muss winterfest gemacht werden. (Archivbild)
Das abgebrannte Kehlsteinhaus muss winterfest gemacht werden. (Archivbild) © Jason Tschepljakow/dpa

An dem weitgehend von Flammen zerstörten Kehlsteinhaus ist mithilfe eines Transporthubschraubers ein Kran installiert worden, um ein Notdach zu errichten. Der Kehlsteinaufzug ist vom TÜV überprüft worden und wieder begrenzt zu nutzen, wie der Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden mitteilte. Das erleichtere die Sicherungsarbeiten. Der Aufzug führt über 124 Meter durch den Berg zum Gebäude.

Das abgebrannte Kehlsteinhaus braucht ein Notdach - dafür wird ein Kran installiert. (Handoutfoto)
Das abgebrannte Kehlsteinhaus braucht ein Notdach - dafür wird ein Kran installiert. (Handoutfoto) © --/Bergerlebnis Berchtesgaden/dpa

Für den Turmdrehkran brachte der Hubschrauber die einzelnen Kranelemente nach oben. Am wichtigsten sei es, das Gebäude mit einem Notdach zu sichern und es so witterungsfest zu machen, hieß es weiter.

Kehlsteinhaus Ende Oktober abgebrannt - 33-Jähriger tatverdächtig

Das von den Nazis errichtete Kehlsteinhaus auf 1.834 Metern Höhe war Ende Oktober abgebrannt. Ein 33 Jahre alter Mann steht im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Er wurde in eine geschlossene Psychiatrie gebracht.

Das Haus wurde zur Nazi-Zeit als Teehaus genutzt und war Teil des Führersperrgebiets Obersalzberg bei Berchtesgaden. Seit 1960 verwaltet der Zweckverband das Gebäude.

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