Mit Kindern bevorzugt? So will Söder sich in Bayern für Familien einsetzen

Wer Kinder dabei hat, soll künftig bevorzugt behandelt werden - sowohl bei langen Warteschlangen etwa vor Veranstaltungen als auch in digitalen Prozessen.
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Markus Söder präsentiert Pläne und Forderungen für München und Berlin.
Markus Söder präsentiert Pläne und Forderungen für München und Berlin. © Pia Bayer/dpa

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will eine "Fast Lane" für Familien mit Kindern einführen - sowohl physisch als auch bei Verwaltungsprozessen. Mit so einer "Überholspur" soll Familien das Schlangestehen sowie langes Warten so weit wie möglich erspart werden. 

"Wir wollen ein noch kinderfreundlicheres Bayern haben", sagte Söder bei einer Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion im oberfränkischen Kloster Banz bei Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels). Politik funktioniere nicht nur mit Geld. Den Menschen müsse - wenn möglich - auch das Leben erleichtert werden. Dazu soll etwa ein Familienportal eingeführt werden. In einer App sollen dort unter anderem freie Kita-Plätze angezeigt werden.

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  • Der wahre tscharlie am 22.09.2026 18:29 Uhr / Bewertung:

    Ein bischen zuwenig Informationen von Söder zu dem Thema.
    Wobei ich eher den Eindruck habe, dass Söder aufgrund der letzten Wahlen zeigen will, wie "bürgernah" er doch ist.
    Man stelle sich vor, egal wo man in einer Warteschlange/Schleife warten muß, werden Erwachsene mit Kindern bevorzugt. Das geht sicherlich nicht lange gut, wenn die Singles stundenlang warten müssen.

    Und wozu eine App? Ich dachte immer, freie Kita-Plätze kann man jetzt schon im Netz abrufen.
    Bei "Lilovi" sind 250 Betreungsplätze frei. Wozu also Söders App??

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