Mit Benimm und Stil: Fränkische Weinkönigin wird gewählt

Die Weinkönigin ist für die Vermarktung des Frankenweins eine feste Institution. Doch in Zeiten von Corona-Krise ist die Wahl der Repräsentantin der fränkischen Winzer eine Herausforderung.
| dpa
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Carolin Meyer, Fränkische Weinkönigin. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archiv
dpa Carolin Meyer, Fränkische Weinkönigin. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archiv

Würzburg (dpa/lby) - Seit 1950 sorgt die fränkische Weinkönigin für positive Stimmung und Werbung für die Region und ihren Wein. Jedes Jahr verfolgen mehr als 600 Menschen gespannt ihre Wahl. Doch in diesem Jahr hat der Schutz vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Vorrang - daher findet die traditionsreiche Veranstaltung am Freitag (20. März) in Würzburg nur vor den Mitgliedern der Jury und wenigen geladenen Gästen statt.

Auch würden diesmal zusätzliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gelten, teilte der fränkische Weinbauverband mit. Der Ablauf der Wahl finde aber in gewohnter Weise statt. Ein Trost für alle, die wegen des Virus keine Karten bekamen: Der Bayerische Rundfunk überträgt die Veranstaltung live im Internet. Auch über Facebook kann die Wahl live verfolgt werden.

Dabei stellen sich die vier Bewerberinnen vor und präsentieren jeweils ihren Lieblingswein. Um sich auf die Wahl vorzubereiten, hatten sie zuvor Weingüter besucht und an Benimm- und Stilberatungskursen teilgenommen.

In diesem Jahr sind es die Industriekauffrau Katharina Schmidt aus Astheim (Landkreis Kitzingen), die Winzerin Kimberly Langlotz aus Dettelbach (Landkreis Kitzingen), die Erzieherin Lena Müller aus Retzstadt (Landkreis Main-Spessart) und die Studentin Vanessa Wischer aus Nordheim am Main (Landkreis Kitzingen).

Nach der Wahl durch die Jury mit Vertretern aus Weinbau, Politik, Wirtschaft, Medien und Tourismus wird die Siegerin von ihrer Amtsvorgängerin zur neuen Weinkönigin gekrönt. Die Gewinnerin wird dann die Winzer und ihren Weinbau in den kommenden zwölf Monaten repräsentieren.

Im vergangenen Jahr hatte die damals 23-jährige Carolin Meyer aus Castell-Greuth (Landkreis Kitzingen) den begehrten Titel gewonnen. Die Winzerin hatte sich für den Vollzeitjob mit über 400 Terminen im In- und Ausland im heimischen Betrieb extra freigenommen.

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