Misshandeltes Baby: 23-Jähriger wegen Mordes angeklagt

Würzburg (dpa/lby) - Nach dem gewaltsamen Tod eines Säuglings in Unterfranken hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Lebensgefährten der Mutter des Kindes erhoben. Dem 23-Jährigen wird vorgeworfen, den acht Monate alten Buben erstickt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Würzburg am Montag mitteilte.
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Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild
dpa Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild

Würzburg (dpa/lby) - Nach dem gewaltsamen Tod eines Säuglings in Unterfranken hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Lebensgefährten der Mutter des Kindes erhoben. Dem 23-Jährigen wird vorgeworfen, den acht Monate alten Buben erstickt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Würzburg am Montag mitteilte. Die Tat ereignete sich kurz vor Weihnachten 2019 im Raum Gemünden am Main (Landkreis Main-Spessart).

Die Mutter hatte ihren Sohn am 20. Dezember leblos in seinem Bett gefunden. Auch gegen die 21-Jährige wurde zunächst wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen ermittelt. Wegen fehlendem Tatnachweis seien die Ermittlungen eingestellt worden, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Laut Anklage soll der Mann bereits in den Wochen vor der Tat gewalttätig gegenüber der Mutter und dem Kind gewesen sein. Bei der Obduktion des Leichnams entdeckten Rechtsmediziner Hinweise auf ältere Verletzungen am Körper des Babys. Die Anklage lautet auf Körperverletzung in fünf Fällen in Tatmehrheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen in Tatmehrheit mit Mord. Der Beschuldigte sitzt seit Dezember in Untersuchungshaft. Zum Motiv des Verdächtigen, der nicht leiblicher Vater des Babys ist, ist nichts bekannt.

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