Missbrauchs-Prozess gegen Polizisten: Deal angestrebt

München (dpa/lby) - Im Prozess gegen einen Polizisten aus Tutzing wegen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen strebt die Verteidigung offenbar einen Deal an. Nach der Verlesung der Anklage beim Prozessauftakt am Montag vor dem Landgericht München II baten die drei Anwälte des 60-Jährigen um ein Rechtsgespräch.
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild
dpa Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Im Prozess gegen einen Polizisten aus Tutzing wegen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen strebt die Verteidigung offenbar einen Deal an. Nach der Verlesung der Anklage beim Prozessauftakt am Montag vor dem Landgericht München II baten die drei Anwälte des 60-Jährigen um ein Rechtsgespräch. Der Prozess wurde dazu unterbrochen. Ziel eines solchen Gespräches ist es üblicherweise, eine Strafobergrenze zu benennen. Voraussetzung dafür ist in der Regel ein Geständnis des Angeklagten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, sich vor allem bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr an Buben vergangen zu haben - unter anderem auf einem Segelboot auf dem Starnberger See. Außerdem fanden die Ermittler Kinderpornografie bei ihm.

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