Ministerium verteidigt private Autobahnraststätten

Autobahnraststätten sollen aus Sicht der Bundesregierung in privater Hand bleiben. Das System habe sich seit der Privatisierung in den 90er Jahren bewährt, sagte eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums am Montag in Berlin.
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Lkw stehen auf einer Autobahnraststätte. Foto: Arnulf Stoffel/Archivbild
dpa Lkw stehen auf einer Autobahnraststätte. Foto: Arnulf Stoffel/Archivbild

München/Berlin - Autobahnraststätten sollen aus Sicht der Bundesregierung in privater Hand bleiben. Das System habe sich seit der Privatisierung in den 90er Jahren bewährt, sagte eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums am Montag in Berlin. Zuvor hatte die Gastronomie-Gewerkschaft NGG eine Verstaatlichung gefordert. "Über Pläne für eine erneute Verstaatlichung kann ich Ihnen nichts berichten."

Die Gewerkschaft hatte zum Beginn der Sommerreisezeit die privat geführten Raststätten kritisiert. Die Privatisierung vor 20 Jahren habe für Gäste und Personal negative Folgen gehabt: "Während Reisende sogar für den Toilettengang mit 70 Cent zur Kasse gebeten werden, arbeiten Beschäftigte teils unter prekären Bedingungen", hatte der bayerische NGG-Landesvorsitzende Mustafa Öz am Sonntag gesagt. Trotz hoher Preise würden die Mitarbeiter nur nach Mindestlohn bezahlt, es fehle Personal.

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