Ministerium: Trotz Lockerungen möglichst wenige Kontakte

München (dpa/lby) - Trotz der Lockerungen beim Kontaktverbot in Bayern als Maßnahme gegen die Coronavirus-Pandemie appelliert das Gesundheitsministerium an die Vernunft der Bürger. Ab kommenden Montag ist im Freien auch der Kontakt zu einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt.
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München (dpa/lby) - Trotz der Lockerungen beim Kontaktverbot in Bayern als Maßnahme gegen die Coronavirus-Pandemie appelliert das Gesundheitsministerium an die Vernunft der Bürger. Ab kommenden Montag ist im Freien auch der Kontakt zu einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt. "Die Kontaktperson kann auch gewechselt werden", erklärte ein Ministeriumssprecher am Freitag in München. "Es sollte aber immer an das oberste Ziel gedacht werden: Ansteckungen möglichst zu vermeiden. Insofern gebieten es die Vernunft und die Rücksichtnahme auf andere Menschen, möglichst wenige unterschiedliche Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushalts zu treffen."

Die Staatsregierung hatte am Donnerstag die bisher geltenden Ausgangsbeschränkungen bis zunächst einschließlich 3. Mai verlängert, aber die genannte Ausnahme zugelassen. Demnach dürfen sich Bürger "in der Öffentlichkeit nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes aufhalten". Unter dem Aspekt des Allgemeinwohls sollten Sport und Bewegung an der frischen Luft auf die unmittelbare nähere Umgebung beschränkt bleiben, erläuterte der Sprecher. "Der Besuch von alten und kranken Menschen, die Unterstützung brauchen, ist allerdings bereits jetzt ein triftiger Grund, die eigene Wohnung zu verlassen."

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