Nach historischem Stromausfall in Berlin: Das sagt Innenminister Herrmann zur Situation in Bayern

Im Falle eines Stromausfalles wie in Berlin wäre Bayern Innenminister Herrmann zufolge gut aufgestellt. Konkrete Hinweise auf einen Anschlag auf die kritische Infrastruktur gibt es im Freistaat nicht.
AZ/dpa |
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Für den Fall eines Stromausfalles wie aktuell in Berlin sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Freistaat gut vorbereitet. (Archivbild)
Für den Fall eines Stromausfalles wie aktuell in Berlin sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Freistaat gut vorbereitet. (Archivbild) © Christophe Gateau/dpa
München

Im Freistaat liegen dem Innenministerium zufolge keine konkreten Hinweise auf einen Angriff auf die kritische Infrastruktur vor. Mit Blick auf den in Berlin mutmaßlich durch einen linksextremistischen Brandanschlag verursachten Stromausfall teilte Minister Joachim Herrmann (CSU) mit: "Bayern ist gut gerüstet, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und den Schutz kritischer Infrastrukturen in Krisensituationen bestmöglich zu gewährleisten." 

Die Vorbereitung auf mögliche Stromausfälle sei zentraler Bestandteil der Krisenvorsorge, so Herrmann weiter. Landratsämter, kreisfreie Städte und Gemeinden in Bayern seien verpflichtet, Notfallpläne vorzuhalten und regelmäßig zu aktualisieren. 

Evakuierungspläne in den Kommunen

Bei einem langanhaltenden Stromausfall im Winter mit Frost wären umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen möglich. Diese beinhalteten neben der kurzfristigen Belegung von Pensionen und Hotels auch die Einrichtung von Aufnahme- und Betreuungsstellen in Messe-, Sport- und Veranstaltungshallen. Sämtliche 96 Kreisverwaltungsbehörden müssten Pläne für die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung von mindestens 1.000 Personen vorhalten.

Zudem würden weitere Notstromgerätesätze beschafft. Mittelfristig sollen alle 96 Kreisverwaltungsbehörden mit einem solchen ausgestattet sein. 20 Sätze mit Netzersatzanlagen, Lichtmasten und mobilen Stromerzeugern stünden bereits zur umgehenden Auslieferung bereit.

Die Fachgruppen Elektroversorgung des Technischen Hilfswerkes (THW) sollen mit leistungsstarken Notstromaggregaten ausgestattet werden, um im Bedarfsfall Einsatzstellen, Notunterkünfte sowie Einrichtungen der kritischen Infrastruktur wie Kliniken oder Wasserversorgungsanlagen zu unterstützen.

Der Schutz der Betriebsanlagen kritischer Infrastrukturen ist laut Ministerium grundsätzlich Aufgabe der Betreiber, im Bereich der Stromversorgung also der Energieversorgungsunternehmen.

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  • Der Münchner vor 10 Stunden / Bewertung:

    https://www.youtube.com/watch?v=kGTh029M6TI
    Das mal anschauen, Hat der ORF mit dem österreichischem Bundesheer erstellt!
    Dieses Szenario stand schon einige Male kurz davor bei uns!

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  • Witwe Bolte vor 12 Stunden / Bewertung:

    Die Linken sind doch die Guten! Niemals würden sie bei uns die Stromversorgung kappen.
    Es wird auch niemals eine Demo gegen Linksterrorismus geben. Dazu ist ihre Fangemeinde viel zu gross.

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  • Da Ding vor 11 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    Wenn man jetzt noch zwischen „links" und „linksextrem" unterscheiden könnte,...
    Nein, nicht mal dann würde ihr Geschreibe irgend einen Sinn ergeben.

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