Millionenbetrag für Sanierung ehemaliger Synagoge

München (dpa/lby) - Fast drei Millionen Euro stellt das Kunstministerium für die Sanierung der ehemaligen Synagoge in München bereit. "Mit der Sanierung stärken wir die Erinnerungskultur in unserem Land", teilte Minister Bernd Sibler (CSU) am Donnerstag mit.
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Bernd Sibler (CSU), Kulturminister in Bayern. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild
dpa Bernd Sibler (CSU), Kulturminister in Bayern. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Fast drei Millionen Euro stellt das Kunstministerium für die Sanierung der ehemaligen Synagoge in München bereit. "Mit der Sanierung stärken wir die Erinnerungskultur in unserem Land", teilte Minister Bernd Sibler (CSU) am Donnerstag mit. Die 2 832 000 Euro kämen aus einem Entschädigungsfonds. Die ehemalige Synagoge gelte als "ein historisches Zeitzeugnis der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft", so Sibler weiter.

Das Gebäude in der Reichenbachstraße war nach Plänen des Architekten Gustav Meyerstein errichtet und 1931 geweiht worden. Während der Pogrome im November 1938 wurde sie verwüstet und während des Zweiten Weltkriegs durch Bombenangriffe stark beschädigt. Bis 2007 die Synagoge am Jakobsplatz eröffnet wurde, nutzte sie die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern als Hauptsynagoge.

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