Metall-Ausbildungsverträge auf Rekordniveau

München (dpa/lby) - In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie haben im vergangenen Ausbildungsjahr knapp 16 300 meist junge Menschen einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Das waren 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie, wie die Arbeitgeberverbände der Metallindustrie am Dienstag mitteilten.
| dpa
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München (dpa/lby) - In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie haben im vergangenen Ausbildungsjahr knapp 16 300 meist junge Menschen einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Das waren 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie, wie die Arbeitgeberverbände der Metallindustrie am Dienstag mitteilten. Für das laufende Jahr rechnen die Verbände mit einer weiteren Steigerung auf mehr als 17 000 Verträge.

Wegen des Fachkräftemangels konnten die Unternehmen laut einer Umfrage nicht so viele Auszubildende einstellen wie gewünscht. "Rund 45 Prozent der Unternehmen, deren Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind, geben dies als Ursache an", teilten die Verbände mit. Knapp 41 Prozent begründeten demnach die Nichtbesetzung mit dem Mangel an Bewerbern überhaupt.

"Im Durchschnitt erhält ein Auszubildender 2018 über die gesamte Ausbildungszeit rund 1111 Euro pro Monat", sagte Verbandshauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die Übernahmequote für den im vergangenen Jahr abgeschlossenen Ausbildungsjahrgang lag demnach bei knapp 91 Prozent.

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