Mehring warnt: KI braucht klare Leitplanken

KI-Systeme handeln zunehmend eigenständig – Bayerns Digitalminister Mehring fordert deshalb mehr Verantwortung für Chancen und Risiken. Wie will der Freistaat die Technologie kontrollieren?
dpa |
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Für Aufregung sorgten zuletzt Sicherheitsvorfälle, bei denen KI-Modelle aus Testumgebungen ausgebrochen und in fremde Systeme eingedrungen waren. (Symbolbild)
Für Aufregung sorgten zuletzt Sicherheitsvorfälle, bei denen KI-Modelle aus Testumgebungen ausgebrochen und in fremde Systeme eingedrungen waren. (Symbolbild) © Peter Steffen/dpa
München

Angesichts der rasanten Entwicklung bei neuen KI-Anwendungen dringt Digitalminister Florian Mehring (Freie Wähler) auf mehr Engagement des Freistaats. "Wer bei KI an der Spitze fährt, muss auch die Leitplanken mitbauen", sagte der Minister der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). "Bayern will die Chancen dieser Technologie entschlossener nutzen als andere - dann müssen wir genauso entschlossen Verantwortung für ihre Risiken übernehmen."

An diesem Montag hat Mehring zu einem KI-Gipfel in sein Ministerium geladen. Gemeinsam mit führenden Vertretern der KI-Branche sowie Experten aus Wissenschaft, Ethik und Gesellschaft soll über die Sicherheit und die verantwortungsvolle Entwicklung von künstlicher Intelligenz diskutiert werden.

Ist KI beherrschbar?

"Gerade bei künstlicher Intelligenz dürfen wir technologischen Fortschritt und die Frage seiner Beherrschbarkeit nicht voneinander trennen. Wer neue Möglichkeiten schafft, trägt auch Verantwortung dafür, Risiken zu verstehen und unter Kontrolle zu halten", sagte Mehring.

Für Aufregung sorgten zuletzt Sicherheitsvorfälle, bei denen KI-Modelle aus Testumgebungen ausgebrochen und in fremde Systeme eingedrungen waren.

"Wir erleben gerade nicht einfach das nächste Software-Update, sondern einen disruptiven Technologiesprung", sagte der Minister. "Mit agentischer KI entstehen Systeme, die nicht mehr nur Antworten auf Fragen von Menschen geben, sondern zunehmend selbstständig planen, eigentätig Werkzeuge einsetzen und ohne menschliches Zutun Aufgaben ausführen können."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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