Mehrere Dutzend verbotene Vapes in Kiosk sichergestellt

Nach dem Konsum einer Vape wird ein 20-Jähriger bewusstlos und kommt ins Krankenhaus. Polizei und Zoll durchsuchen im Anschluss den Nürnberger Kiosk.
von  dpa
Polizei und Zoll vollstreckten den Durchsuchungsbeschluss. (Symbolbild)
Polizei und Zoll vollstreckten den Durchsuchungsbeschluss. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Polizei und Zoll haben in einem Kiosk in Nürnberg mehrere Dutzend mutmaßlich verbotene, HHC-haltige Vapes sichergestellt. Zuvor war ein 20-Jähriger nach dem Konsum einer solchen E-Zigarette bewusstlos geworden, wie die Polizei mitteilte. Gegen den Betreiber wird demnach ermittelt.

Der 20-Jährige hatte die E-Zigarette den Angaben zufolge kurz zuvor in dem Nürnberger Kiosk gekauft und konsumiert. Der Rettungsdienst behandelte ihn und brachte den Mann ins Krankenhaus. 

Noch am selben Tag, dem 29. Oktober, erließ eine Ermittlungsrichterin laut Polizei einen Durchsuchungsbeschluss für die Geschäftsräume des Kiosks. Neben den Vapes stellten die Einsatzkräfte von Polizei und Zoll demnach mehrere Tausend Euro Bargeld und Stangen unversteuerter Zigaretten sicher.

Die Vapes sollen den Angaben nach den Stoff Hexahydrocannabinol, kurz HHC, enthalten. Der Handel damit ist in Deutschland verboten. Welche Substanzen tatsächlich enthalten sind, soll nun eine Analyse klären.

Gegen den Kioskbetreiber leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verbrechens des gewerbsmäßigen unerlaubten Handels mit Stoffen nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) ein.

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