Mega-Feuer bei Wiesenhof: Beißender Rußgeruch!

Harte Nacht für die Einsatzkräfte: Stundenlang haben über 470 Feuerwehrleute im niederbayerischen Hofweinzier gegen die Flammen bei "Wiesenhof" gekämpft. War es Brandstiftung?
| Simone Ketterl
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Wiesenhof-Schlachtbetrieb brennt ab: Feuer in Bogen bei Straubing. Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. War es Brandstiftung?
dpa 9 Wiesenhof-Schlachtbetrieb brennt ab: Feuer in Bogen bei Straubing. Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. War es Brandstiftung?
Wiesenhof-Schlachtbetrieb brennt ab: Feuer in Bogen bei Straubing. Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. War es Brandstiftung?
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dpa 9 Wiesenhof-Schlachtbetrieb brennt ab: Feuer in Bogen bei Straubing. Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. War es Brandstiftung?

Straubing/Bogen - Dicke Rauchschwaden hängen über der ausgebrannten Wiesenhof-Geflügel-Schlachterei. Es riecht beißend nach Ruß. Ein paar Feuerwehrleute lehnen mit offenem Helm-Visier an den roten Einsatzwägen. Man sieht ihnen an, dass sie eine harte Nacht hinter sich haben.

Fast zwölf Stunden lang haben die 470 Männer und Frauen gegen das Feuer in einer Schlachtanlage im niederbayerischen Hofweinzier (Landkreis Straubing-Bogen) gekämpft. Bei dem Brand ist ersten Schätzungen zufolge ein Schaden in Höhe von zehn Millionen Euro entstanden.

In dem 6000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex der Firma Wiesenhof war in der Nacht zum Montag ein Feuer ausgebrochen. Binnen weniger Minuten hatten sich die Flammen in einer Werkhalle ausgebreitet. Laut Einsatzleitung hatte ein Arbeiter der Frühschicht, die Feuerwehr alarmiert, nachdem er Qualm bemerkt hatte. Obwohl sofort 35 Feuerwehren aus den umliegenden Orten ausgerückt waren, konnte der Brand erst am späten Vormittag unter Kontrolle gebracht werden. Noch am Morgen sagte ein Feuerwehrsprecher: „Der Brand hat sich ausgeweitet.“

Lesen Sie hier: Tiere lebend im Müll - Wiesenhof kündigt Tierquäler-Bauer

Beim Löschen wurden laut Polizeisprecher Jürgen Wallmeier zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt. Die beiden seien auf gefrorenem Löschwasser ausgerutscht und gestürzt.

Nach Angaben des Wiesenhof-Konzerns konnten sich alle Mitarbeiter der Schlachterei rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Auch Tiere seien nicht umgekommen, sagte eine Sprecherin. In der Fabrik habe es Umbauarbeiten gegeben. Die Produktion sei deswegen in der vergangenen Woche eingestellt worden.

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Die Ursache des Feuers konnte bisher nicht geklärt werden. Ob es sich um Brandstiftung handelt, soll nun die Kripo Straubing klären. Wegen der akuten Einsturzgefahr in den Produktionshallen verzögern sich die Ermittlungen allerdings. „Die Fahnder konnten die Werkhalle noch nicht betreten“, erklärte Wallmeier. Man müsse gewährleisten können, dass die Beamten ihrer Arbeit nachgehen können, ohne sich einem Verletzungsrisiko auszusetzen.

Der Wiesenhof-Betrieb in der Nähe von Bogen galt als größter Schlachthof Süddeutschlands. Bis zu 240 000 Hendl wurden dort pro Tag getötet. In der Vergangenheit war die Schlachterei von Tierschützern wiederholt scharf kritisiert worden.

Im März 2013 hatten rund 30 Aktivisten die Hauptzufahrt der Anlage blockiert. Sie hatten sich an Betonfässer gekettet, Banner gehisst und Geschäftsführer Josef Bachmeier mit Bananen beworfen. Zu Medienvertretern sagten sie damals die „Schlachtfabrik“ stelle eine „ökologische und soziale Katastrophe dar“.

Wiesenhof ist der größte deutsche Geflügelproduzent. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen bundesweit rund 5700 Mitarbeiter und machte zuletzt einen Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Euro.

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