Medizintechnik: HumanOptics geht an chinesischen Investor

Erlangen (dpa/lby) - Das Erlanger Medizintechnik-Unternehmen HumanOptics wird an einen chinesischen Investor verkauft. Der Vorstand des Herstellers von Implantaten für die Augenchirurgie sei vom bisherigen Schweizer Mehrheitsaktionär Medipart informiert worden, dass die Chinesen den Aktienanteil in Höhe von 73,4 Prozent übernehmen, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.
| dpa
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Erlangen (dpa/lby) - Das Erlanger Medizintechnik-Unternehmen HumanOptics wird an einen chinesischen Investor verkauft. Der Vorstand des Herstellers von Implantaten für die Augenchirurgie sei vom bisherigen Schweizer Mehrheitsaktionär Medipart informiert worden, dass die Chinesen den Aktienanteil in Höhe von 73,4 Prozent übernehmen, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit. Angaben zum Kaufpreis machten die Erlanger nicht. Die Kartellbehörden müssen dem Geschäft noch zustimmen. Der Name des Investors wurde zunächst nicht genannt.

China ist für das 1999 gegründete Unternehmen, das in Erlangen sowie in Sankt Augustin bei Bonn etwa 130 Mitarbeiter beschäftigt, sehr wichtig. Der dortige Markt habe "maßgeblich zum Wachstum unser internationalen Aktivitäten" beigetragen, kommentierte das Unternehmen in seinem im April veröffentlichten Halbjahresbericht. Demnach konnte HumanOptics den Umsatz in dem Zeitraum um 2,3 Prozent auf 5,381 Millionen Euro steigern. Unterm Strich machte das Unternehmen allerdings einen Verlust von 854 000 Euro.

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