Massencrash im Nebel: 6 Tote, viele Verletzte auf der A7 im Allgäu

Im dichten Nebel auf der A7 krachen in der Silvesternacht Autos und Sattelzüge ineinander. 6 Menschen sterben, 13 werden verletzt. Den Rettungskräften bietet sich ein Horrorszenario. Dass der Unfall im schwäbischen Nirgendwo passiert, macht die Sache nicht leichter.
| dpa
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Im Nebel sind auf der A7 im Allgäu mehrere Autos ineinander gerast. Sechs Menschen starben. Die Bilder von der Unfallstelle.
dpa 13 Im Nebel sind auf der A7 im Allgäu mehrere Autos ineinander gerast. Sechs Menschen starben. Die Bilder von der Unfallstelle.
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dpa 13 Im Nebel sind auf der A7 im Allgäu mehrere Autos ineinander gerast. Sechs Menschen starben. Die Bilder von der Unfallstelle.

Bad Grönenbach - Den Helfern bietet sich ein Anblick des Grauens: Drei Sattelzüge und acht Autos sind kurz nach dem Jahreswechsel im dichten Nebel auf der Autobahn 7 im Unterallgäu ineinandergekracht. Die Front eines grünen Kleinwagens ist völlig eingedrückt, auch von anderen Fahrzeugen ist nicht mehr wirklich viel übrig. Dreizehn Menschen, teils schwer verletzt, können die Rettungskräfte bergen. Für sechs kommt jedoch jede Hilfe zu spät.

"Von Routine kann in so einem Fall keine Rede mehr sein", sagt einer der Einsatzleiter von der Integrierten Leitstelle Donau-Iller des Bayerischen Roten Kreuzes, Thomas Pfaus, am Sonntag. Der Nebel sei so dicht gewesen, das habe er noch nie erlebt: "Wirklich nur wenige Meter Sicht." Das gilt schon jetzt als eine der Unfallursachen.

Was sich in der Nacht kurz vor 1.00 Uhr auf Höhe Bad Grönenbach genau abgespielt hat, weiß am Morgen noch niemand. In der Nacht war die Lage sogar so unübersichtlich, dass die Polizei lange Zeit keine genauen Angaben zur Zahl der Toten und Verletzten machen konnte. "Wir sind anfangs von 30 Betroffenen ausgegangen", sagt Pfaus. Entsprechend umfassend seien die Helfer alarmiert worden. 80 Prozent von ihnen arbeiteten ehrenamtlich, mussten Silvesterfeiern verlassen.

Das nächste Krankenhaus war fast 40 Kilometer entfernt

Hinzu kommt, dass der Unfallort in einem Gebiet ohne Ballungszentrum liegt. Das heißt: lange Anfahrtswege für die Rettungskräfte, wie Pfaus deutlich macht. Und auch in die Krankenhäuser sind es 30 bis 40 Kilometer. Weit mehr als 30 Fahrzeuge sind ihm zufolge letztlich im Einsatz, rund 100 Einsatzkräfte - einige kommen nach und bringen Getränke an die Unfallstelle, die von Wrackteilen übersät ist. Selbst ein Tierarzt war vor Ort, er musste sich um einen Hund kümmern.

Der genaue Hergang und die Unfallursachen müssten noch geklärt werden, sagt Polizeisprecher Jürgen Krautwald. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Noch am Sonntagmorgen ist die A7 in Fahrtrichtung Ulm gesperrt.

"An der Unfallstelle gilt die Richtgeschwindigkeit 130 km/h", sagt Krautwald. Ob das Tempo oder auch Alkohol eine Rolle spielten, kann er noch nicht sagen. Vielleicht haben die Autofahrer die Lastwagen vor sich aber auch einfach viel zu spät gesehen. "Es sieht so aus, als seien sie mit voller Geschwindigkeit aufgefahren", sagt Pfaus.

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