Marko Pesic: "Niemand kann Spielern das Wort verbieten"

In der Debatte um mögliche politische Äußerungen in der Basketball-Bundesliga hat Bayern Münchens Geschäftsführer Marko Pesic seine Profis zum Einstehen gegen Rassismus ermuntert. "In einer Zeit, in der es um Solidarität und Zusammenhalt geht, kann niemand den Spielern das Wort verbieten.
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Marko Pesic, Geschäftsführer der Basketballabteilung des FC Bayern München. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild
dpa Marko Pesic, Geschäftsführer der Basketballabteilung des FC Bayern München. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild

München - In der Debatte um mögliche politische Äußerungen in der Basketball-Bundesliga hat Bayern Münchens Geschäftsführer Marko Pesic seine Profis zum Einstehen gegen Rassismus ermuntert. "In einer Zeit, in der es um Solidarität und Zusammenhalt geht, kann niemand den Spielern das Wort verbieten. Sich gegen Rassismus zu stellen, ist keine politische Äußerung, sondern eine Lebenseinstellung. Und wir sind uns ganz sicher, dass unsere Spieler genau wissen, welche Werte der Basketball an sich und welche Haltung speziell dieser Verein und seine handelnden Personen bei diesem leider sehr großen Thema besitzen", erklärte Pesic (43) am Mittwoch.

BBL-Geschäftsführer Stefan Holz hatte im Interview der Deutschen Presse-Agentur zuvor klargestellt, dass die Liga ihren Profis während des Spielbetriebs ähnliche Protestaktionen wie jüngst in der Fußball-Bundesliga untersage. "Für uns gilt wie im Fußball: Wir treiben Sport und es gibt keine politischen Äußerungen in jedwede Richtung, da öffnen wir nicht die Tür", betonte Ligachef Holz. Er sagte aber auch: "Gleichwohl hätten wir Verständnis, wenn das Thema gerade die Spieler aus den USA beschäftigt."

Am vergangenen Spieltag der Fußball-Bundesliga hatten mehrere Profis durch verschiedene Aktionen und Gesten auf dem Rasen gegen den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA protestiert.

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