Mann schießt mit Armbrust auf Mitbewohner

In einer Rosenheimer Obdachlosenunterkunft geraten zwei Männer aneinander. Der Streit endet für den einen im Krankenhaus, für den anderen hinter Gittern.
dpa |
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Der Tatverdächtige ließ sich noch am Tatort widerstandslos festnehmen. (Symbolbild)
Der Tatverdächtige ließ sich noch am Tatort widerstandslos festnehmen. (Symbolbild) © Marijan Murat/dpa
Rosenheim

Ein 46-Jähriger soll in einer Obdachlosenunterkunft in Rosenheim mit einer Armbrust auf einen Mitbewohner geschossen haben. Der 30-Jährige wurde dabei schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Gegen den mutmaßlichen Schützen wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die beiden Bewohner am Mittwochabend in Streit geraten. Dabei soll der 46-Jährige mit der Armbrust auf den jüngeren Mann geschossen haben. Ein Bolzen traf den 30-Jährigen am Oberkörper. Er kam in ein Krankenhaus und musste operiert werden. Lebensgefahr bestand nach Polizeiangaben nicht.

Der Verdächtige ließ sich noch am Tatort widerstandslos festnehmen. Der Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat und das Motiv waren zunächst unklar.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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