Mann nach tödlichem Brand durch Silvesterrakete angeklagt
Mehr als zehn Monate nach einem tödlichen, durch Feuerwerk ausgelösten Brand einer Wohnung in der Silvesternacht in Würzburg steht am 14. Oktober ein Mann vor dem Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung und fahrlässige Brandstiftung vor, wie die Behörde mitteilte. Der Angeklagte soll eine Rakete gezündet haben, die das Feuer auf dem Balkon der Wohnung entfachte.
Das Amtsgericht hat nach Angaben eines Sprechers bisher nur einen Prozesstag festgelegt, zu dem neun Zeugen geladen wurden. Der Verdächtige war durch Aussagen von Anwohnern und der Auswertung von Videos aus der Silvesternacht identifiziert worden.
88-Jährige starb im Krankenhaus
Das Feuer war in der Silvesternacht auf einem Balkon im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Flammen hatten später auf die Wohnung selbst übergegriffen. Beim Löschen fanden Rettungskräfte die 88 Jahre alte Eigentümerin bewusstlos in der Wohnung. Sie wurde sofort ins Freie gebracht, behandelt und in ein Krankenhaus gebracht - doch im Laufe der Nacht starb sie an einer Rauchvergiftung.
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