Mann in Dingolfing an seiner Haustür erschossen – Polizei warnt vor Täter

Im Raum Dingolfing in Niederbayern fahndet die Polizei nach einem Unbekannten, der auf den Bewohner eines Hauses geschossen haben soll. Der erlag mittlerweile seinen schweren Verletzungen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.
AZ/dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
In Dingolfing wurde ein Mann an seiner Haustür erschossen.
In Dingolfing wurde ein Mann an seiner Haustür erschossen. © Felix Kirberg/dpa
Dingolfing

Vor einem Einfamilienhaus in Dingolfing weht ein Flatterband zur Absperrung: Ein 43 Jahre alter Mann ist dort nach Polizeiangaben beim Öffnen seiner Haustür von einem Unbekannten niedergeschossen und tödlich verletzt worden. Der Täter sei geflüchtet, hieß es, wohl in einem schwarzen Wagen mit getönten Scheiben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.

Ersten Erkenntnissen nach klingelte der mutmaßliche Angreifer zur Mittagszeit bei einem Ehepaar. Nachdem der Mann geöffnet hatte, habe der Unbekannte mindestens einen Schuss abgegeben, teilte die Polizei mit. Angehörige hätten einen Notruf getätigt. Die Polizei fahndete mit einer Vielzahl an Streifenwagen sowie einem Hubschrauber nach dem Tatverdächtigen. Am Nachmittag sei die gezielte Suche eingestellt worden, sagte ein Sprecher.

Am Tatort verstorben

Das 43-jährige Opfer habe bei dem Angriff schwere Verletzungen erlitten und sei trotz Reanimationsmaßnahmen noch am Tatort gestorben. Die Angehörigen seien von einem Kriseninterventionsteam betreut worden.

Informationen zu Motiv und Tathergang liegen nach Angaben der Polizei noch nicht vor. Unklar sei auch, ob sich Täter und Opfer kannten. Es soll ein Gespräch an der Tür gegeben haben, sagte eine Polizeisprecherin. Details hierzu gab es nicht. Ebenso ist nicht bekannt, ob in dem Fluchtfahrzeug weitere Personen saßen oder ob der Angreifer alleine unterwegs war.

Polizei bittet um Mithilfe und warnt vor dem Täter

Aktuell liefen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Landshut Maßnahmen zur Spuren- und Beweismittelsicherung, teilte die Polizei mit. Zudem sollen mögliche Zeugen vernommen werden. Der Unbekannte soll Hochdeutsch gesprochen, eine dunkle Kapuzenjacke und Oberlippenbart getragen haben.

Weil der Tatverdächtige weiterhin bewaffnet sein könnte, bittet die Polizei die Bevölkerung, verdächtige Wahrnehmungen zu melden und sich nicht in Gefahr zu begeben.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.