Messer-Vorfall in bayerischer Regionalbahn: Drei Kinder leicht verletzt

Panik in einem Regionalzug in Oberbayern: Ein Mann zückt ein Messer, Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg sowie weitere Fahrgäste fliehen in Angst.
AZ/dpa |
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Der Mann bedrohte laut Polizei den Schaffner. (Symbolbild)
Der Mann bedrohte laut Polizei den Schaffner. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Ein Mann hat Angaben der Bundespolizei zufolge in einem Regionalzug in Oberbayern mehrere Menschen mit einem Messer bedroht, darunter Kinder und Jugendliche. Die Bundespolizei nahm den 28-Jährigen nach seiner Flucht in Ruhpolding (Landkreis Traunstein) fest. 

Zuvor war es im stehenden Zug zum Streit mit einem Schaffner gekommen, der den Mann kontrolliert hatte. Der Verdächtige zog daraufhin ein Messer und bedrohte ihn, wie die Beamten mitteilten. Das Geschehen verlagerte sich auf den Bahnsteig, ehe der Mann zu Fuß flüchtete. Beamte stellten ihn im Bereich des Kurparks; nach Aufforderung ließ er das Messer fallen und wurde festgenommen.

Dutzende Kinder und Erwachsene betreut

Im Zug und am Bahnsteig befanden sich zahlreiche Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg, die ebenfalls flüchteten. Drei Kinder wurden dabei leicht verletzt. Die Polizei richtete eine Betreuungsstelle in einer Turnhalle ein, die 43 Kinder und Jugendliche sowie 15 Erwachsene nutzten.

Der Beschuldigte sitzt in Gewahrsam der Polizeiinspektion Traunstein. Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizei.

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