Mann baggert Bach ohne Erlaubnis für Fischzucht aus

Wolferstadt (dpa/lby) - Ein Mann aus Wolferstadt (Landkreis Donau-Ries) hat ohne Genehmigung einen Bach großflächig aufgebaggert, um dort einen Fischteich anzulegen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, verbreiterte der Mann das Bett des schmalen Baches mit einem Bagger auf einer Länge von mehr als 80 Metern.
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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
dpa Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Wolferstadt (dpa/lby) - Ein Mann aus Wolferstadt (Landkreis Donau-Ries) hat ohne Genehmigung einen Bach großflächig aufgebaggert, um dort einen Fischteich anzulegen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, verbreiterte der Mann das Bett des schmalen Baches mit einem Bagger auf einer Länge von mehr als 80 Metern. Außerdem setzte er Beton, Steine und Metallgitter ins Wasser ein. "Alles, damit er dort Fische züchten kann", sagte ein Polizeisprecher. "Da war im Dorf ein Riesenaufruhr."

Als die Polizei am Donnerstag am neu geschaffenen Fischteich eintraf, fanden die Beamten darin schon fangfähige Forellen. "Wir haben ihm sämtliche weitere Tätigkeiten dort untersagt", so der Polizeisprecher. Zudem wurde der Mann wegen Gewässerverunreinigung sowie Verstößen gegen das Wasserhaushaltsgesetz, das Fischerei- und das Naturschutzgesetz angezeigt.

"Das ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern strafrechtlich relevant", betonte der Polizeisprecher. Zum Beispiel reicht der Strafrahmen für Gewässerverunreinigung von einer Geldstrafe bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe. Die Staatsanwaltschaft Augsburg bewertet nun die Vorwürfe.

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