Mann an Haustür erschossen - Ermittlungen in Hessen

Im Fall des Tötungsdeliktes in Dingolfing weitet die Polizei ihre Suche auf den Raum Fulda aus. Welche neuen Erkenntnisse es gibt.
dpa |
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Die Polizei bittet bei ihren Ermittlungen zum Dingolfinger Tötungsdelikt Zeugen um Hinweise. (Archivbild)
Die Polizei bittet bei ihren Ermittlungen zum Dingolfinger Tötungsdelikt Zeugen um Hinweise. (Archivbild) © Felix Kirberg/dpa
Dingolfing

Bei den Ermittlungen zu dem tödlichen Angriff auf einen Mann in Dingolfing hat die Polizei in der Nähe des Tatortes ein gestohlenes Kfz-Kennzeichen aus Hessen gefunden. Das Schild trägt das Kürzel HG für Hochtaunuskreis/Bad Homburg und ist den Angaben nach in Gersfeld im Landkreis Fulda gestohlen worden. Die Polizei weitet ihre Ermittlungen nun entsprechend aus und bittet um Zeugenhinweise.

Der 43 Jahre alte Mann ist am vergangenen Montag (26. Oktober) gegen 12.30 Uhr an der Türe seines Wohnhauses in Dingolfing von einem Unbekannten mit mindestens einem Schuss getötet worden. Das Kennzeichen wurde zwischen Sonntag (25. Oktober) gegen 20.15 Uhr und dem nächsten Morgen gegen 6.00 Uhr von einem schwarzen Peugeot 208 gestohlen, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen war in der Wasserkuppenstraße in 36129 Gersfeld (Rhön) geparkt.

Soko ermittelt

Ob es zwischen dem Kennzeichendiebstahl und dem Tötungsdelikt einen Zusammenhang gibt, müsse noch ermittelt werden. Die Polizei bittet Zeugen um Mithilfe - sowohl zu verdächtigen Beobachtungen zu dem Tötungsdelikt als auch zu dem Kennzeichendiebstahl.

Fotos oder Videos zu verdächtigen Wahrnehmungen können über ein Upload-Portal hochgeladen und somit der Polizei weitergeleitet werden. Das können Aufnahmen via Handy, Drohne, Dashcam oder Überwachungskamera sein.

In dem Fall ermittelt eine 50-köpfige Sonderkommission der Kripo Landshut mit Unterstützung der Operativen Fallanalyse (OFA) des Polizeipräsidiums München sowie Beamten des Landeskriminalamtes (LKA).

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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