Neue Fälle manipulierter Halloween-Schokolade

In diesem Jahr häufen sich die Funde gefährlich manipulierter Halloween-Süßigkeiten. Mittlerweile sind Fälle in fünf Regierungsbezirken bekannt.
dpa |
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Um die Täter zu finden, sicherten Beamten Spuren und liefen mit Kindern ihre Halloween-Routen ab. (Symbolbild)
Um die Täter zu finden, sicherten Beamten Spuren und liefen mit Kindern ihre Halloween-Routen ab. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München

Die Funde gefährlich manipulierter Halloween-Süßigkeiten häufen sich: Die zwei bislang jüngsten Funde in Bayern meldet die Polizei aus der Oberpfalz. Zuvor waren ähnliche Vorkommnisse in Niederbayern, Oberbayern sowie Mittel- und Unterfranken publik geworden.

Zentimeterlange Nadeln

Am Montagnachmittag entdeckte eine Mutter in Regensburg spitze und teils mehrere Zentimeter lange Nähnadeln in Schokoriegeln, die ihr Sohn eingesammelt hatte. Der Bub und seine Freunde waren demnach am Freitagabend im Dörnberg-Viertel unterwegs gewesen, wie die Polizeiinspektion Regensburg-Süd mitteilte. Dort fahndet die Polizei nun nach dem Täter. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ein. 

In Schwarzenbach im Kreis Neustadt an der Waldnaab fand ein zehn Jahre altes Mädchen eine etwa vier Zentimeter lange Nadel in einem Schokoriegel. Das Kind trug keine Verletzungen davon, wie die Polizeiinspektion Eschenbach berichtete. Die Beamten appellierten an etwaige Zeugen, sich bei der Polizei zu melden. 

Bislang keine verletzten Kinder

Unbekannte Täter hatten nicht nur Nadeln in Süßigkeiten versteckt. In Landshut und Adlkofen (Landkreis Landshut) waren Naschereien auch mit Schrauben versehen worden, in Vilshofen an der Donau (Landkreis Passau) entdeckten Eltern einen Nagel in einer Knusperwaffel. In Nürnberg, Obernburg am Main (Landkreis Miltenberg) und Neuburg an der Donau fanden Kinder beim Auspacken von Schokoriegeln Nadeln. In Gräfelfing (Landkreis München) hatte ein Neunjähriger in ein mit einer Nadel präpariertes Kaubonbon gebissen, war jedoch unverletzt geblieben. Fälle mit manipulierten Halloween-Süßigkeiten wurden in allen Bundesländern außer im Saarland gemeldet. Auch in Österreich wurden Funde öffentlich.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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