"Löwen" nach schmeichelhaftem 0:0 sauer: "Viel zu pomadig"

Bei 1860 München ist in der 3. Liga die Luft raus. Beim Abstiegskandidaten in Saarbrücken springt nur ein torloses Remis heraus. Und darüber kann der TSV noch glücklich sein.
dpa |
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Fahnen von 1860 München werden geschwenkt. (Symbolbild)
Fahnen von 1860 München werden geschwenkt. (Symbolbild) © Christoph Reichwein/dpa
Saarbrücken/München

Nach diesem Auftritt konnten nur wenige zufrieden sein beim TSV 1860 München. Die "Löwen"-Fußballer setzten beim 0:0 in Saarbrücken ihre Sieglosserie in der 3. Liga fort und verharren weiter im Niemandsland der Tabelle. Schon zum sechsten Mal nacheinander gelang den Sechzigern kein Sieg. "Wir sind überhaupt nicht gefährlich geworden, waren viel zu pomadig", schimpfte Trainer Markus Kauczinski über Durchgang eins.

Nach der Pause wurde es zwar etwas besser - letztlich aber konnten die Gäste von Glück reden, nicht noch verloren zu haben. "Unterm Strich müssen wir mehr als mit dem Punkt zufrieden sein", meinte Kauczinski und ergänzte: "Saarbrücken hatte so viele Möglichkeiten, vor allem am Anfang."

Lob nur für zwei Spieler

Zwei TSV-Defensivakteure verdienten sich ein Sonderlob des Trainers. Torhüter Thomas Dähne hielt die Null mit einigen Paraden fest. "Ich muss mich bei Thomas bedanken", sagte Kauczinski. Raphael Schifferl war auch zur Stelle. "Rapha hat die Abwehr zusammengehalten, hat viele Zweikämpfe gewonnen, ordentlich nach vorne gespielt. Er hat es heute einfach gut gemacht."

Vier Spieltage vor dem Saisonende bleiben die Sechziger auf dem achten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den Relegationsrang wuchs auf elf Punkte; allerdings hatte der TSV seine realistischen Aufstiegshoffnungen durch die Rückschläge zuletzt bereits beenden müssen. Am nächsten Samstag empfangen die Münchner im Grünwalder Stadion den SSV Ulm.

Letztes sportliches Ziel: Sieg im Landespokal

Den "Löwen" bleibt in dieser Saison nur noch ein reizvolles Ziel: Sie stehen im Landespokal-Finale am 23. Mai gegen die Würzburger Kickers. Der Sieger des Endspiels darf in der nächsten Saison im lukrativen DFB-Pokal antreten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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