Lkw-Unfall: Schweine auf Autobahn geschlachtet

Ein 73-Jähriger fährt mit seinem Lkw auf der A99 zu weit rechts und touchiert die Leitplanke. Der Sattelzug kippt um! An Bord: 670 Jungschweine, die teils sofort geschlachtet werden müssen.
| dpa/az
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Schweine-Drama auf der Autobahn: Nach einem Lkw-Unfall mussten auf der A99 viele Tiere vor Ort geschlachtet werden.
Gaulke/dpa 9 Schweine-Drama auf der Autobahn: Nach einem Lkw-Unfall mussten auf der A99 viele Tiere vor Ort geschlachtet werden.
Die Feuerwehrler versuchen, dieses Jungtier einzufangen.
Gaulke 9 Die Feuerwehrler versuchen, dieses Jungtier einzufangen.
Schlachten auf der Autobahn: Nach einem Unfall müssen Ferkel teils notgeschlachtet werden...
dpa 9 Schlachten auf der Autobahn: Nach einem Unfall müssen Ferkel teils notgeschlachtet werden...
Ein Lkw mit den fast 700 Jungtieren war auf der A99 umgekippt
dpa 9 Ein Lkw mit den fast 700 Jungtieren war auf der A99 umgekippt
Fast 700 Ferkel sollen nach dem Unfall eines Tiertransporters notgeschlachtet werden.
dpa 9 Fast 700 Ferkel sollen nach dem Unfall eines Tiertransporters notgeschlachtet werden.
Wie die Polizei
mitteilte, war der Lastzug mit den Tieren in der Nacht zum Freitag
aus ungeklärter Ursache von der Autobahn 99 bei Vaterstetten im
oberbayerischen Landkreis Ebersberg abgekommen und umgekippt.
dpa 9 Wie die Polizei mitteilte, war der Lastzug mit den Tieren in der Nacht zum Freitag aus ungeklärter Ursache von der Autobahn 99 bei Vaterstetten im oberbayerischen Landkreis Ebersberg abgekommen und umgekippt.
Die Tiere könnten nicht ohne Verletzung aus dem verunglückten
Lastwagen umgeladen werden.
dpa 9 Die Tiere könnten nicht ohne Verletzung aus dem verunglückten Lastwagen umgeladen werden.
Nach Angaben der Autobahnpolizei in
Hohenbrunn hat eine Amtsveterinärin die Tötung der Tiere angeordnet,
weil diese nach dem Unfall unter Schock stünden.
dpa 9 Nach Angaben der Autobahnpolizei in Hohenbrunn hat eine Amtsveterinärin die Tötung der Tiere angeordnet, weil diese nach dem Unfall unter Schock stünden.
Am Freitagmorgen war noch unklar, wie die Ferkel getötet werden
sollten. Mehrere Schlachter seien am Unfallort. Einige Tiere waren
schon bei dem Unfall verendet.
dpa 9 Am Freitagmorgen war noch unklar, wie die Ferkel getötet werden sollten. Mehrere Schlachter seien am Unfallort. Einige Tiere waren schon bei dem Unfall verendet.

Ein 73-Jähriger fährt mit seinem Lkw auf der A99 zu weit rechts und touchiert die Leitplanke. Der Sattelzug kippt um! An Bord: 670 Jungschweine, die teils sofort geschlachtet werden müssen.

Hohenbrunn - Blutiges Ende eines Tiertransports: Nach einem Lkw-Unfall auf der Autobahn 99 in Oberbayern sind rund 670 Ferkel an der Unfallstelle notgeschlachtet worden. Der 73-jährige Fahrer des Viehtransporters war in der Nacht auf Freitag kurz vor der Raststätte Vaterstatten (Landkreis Ebersberg) von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizei mitteilte. Der Lastwagen kippte in eine Böschung und blieb auf der Seite liegen.

Weil kein Ersatztransporter organisiert werden konnte und die Jungschweine die Minusgrade nicht lange überlebt hätten, wurde auf Anordnung der Amtstierärztin umgehend mit der Schlachtung begonnen. Mehrere Metzger aus der Umgebung wurden dazu aus dem Bett geklingelt und zur Unfallstelle gerufen.

Bei der mehrstündigen Massenschlachtung sei alles nach Vorschrift gelaufen, sagte eine Sprecherin des Landratsamts. Die Tiere wurden zunächst betäubt und anschließend getötet. Aufgrund des in der Stresssituation beim Unfall ausgestoßenen Adrenalins sei das Fleisch nicht mehr verwertbar.

Ursprünglich sollten die Ferkel aus Dänemark zur Mast nach Italien transportiert werden. Die Kadaver werden in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgt.

Wegen der Bergung des Sattelzugs wurde die A 99 in Richtung Salzburg für mehrere Stunden komplett gesperrt. Ermittlungen gegen den 73-jährigen Fahrer oder das Unternehmen wurden nicht eingeleitet. Ein Polizeisprecher sagte, der Unfall sei wegen eines Fahrfehlers geschehen, der jedem hätte passieren können. Es entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

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