LKA warnt: Betrüger nutzen Corona-Krise für neue Tricks

München (dpa/lby) - Betrüger nutzen die Corona-Krise für neue Maschen aus. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) warnte am Freitag in München davor, dass sich Kriminelle beispielsweise als vermeintliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben.
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Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
dpa Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Betrüger nutzen die Corona-Krise für neue Maschen aus. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) warnte am Freitag in München davor, dass sich Kriminelle beispielsweise als vermeintliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben. Ihr Vorwand: Sie wollten einen Coronavirus-Test machen und Räume desinfizieren. So würden sie sich Zugang zu Wohnungen verschaffen, um an Geld und Wertgegenstände zu gelangen.

Auch im Internet haben sich durch die Corona-Pandemie neue Betrugsmaschen entwickelt: So bieten gefälschte Online-Plattformen laut LKA zum Beispiel gegen Vorkasse Atemschutzmasken an. "Sie bezahlen, erhalten aber niemals eine Gegenleistung für Ihr Geld", warnte das LKA.

In abgeänderter Form werde außerdem weiterhin der Enkeltrick genutzt. Dabei geben sich Betrüger als Angehörige aus, die sich mit dem Coronavirus infiziert hätten und um Geld für die Behandlung bitten. Das LKA appellierte an die Menschen, besonders vorsichtig zu sein: "Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit."

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