Linde wird vorsichtiger

Der weltgrößte Industriegase-Konzern Linde rechnet aufgrund der Corona-Krise mit einem Dämpfer. Der Gewinn dürfte nicht mehr um gut zehn Prozent steigen, sondern bestenfalls im hohen einstelligen Bereich - und im schlechtesten Fall sogar leicht unter Vorjahr landen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Guildford bei London mit.
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Das Logo der Linde AG ist in München zu sehen. Foto: picture alliance / dpa
dpa Das Logo der Linde AG ist in München zu sehen. Foto: picture alliance / dpa

Guildford - Der weltgrößte Industriegase-Konzern Linde rechnet aufgrund der Corona-Krise mit einem Dämpfer. Der Gewinn dürfte nicht mehr um gut zehn Prozent steigen, sondern bestenfalls im hohen einstelligen Bereich - und im schlechtesten Fall sogar leicht unter Vorjahr landen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Guildford bei London mit. Dabei sei eine Erholung im dritten Quartal vorausgesetzt.

Im ersten Quartal sank der Umsatz um drei Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Der um die Kosten der Linde-Praxair-Fusion bereinigte Betriebsgewinn stieg dagegen um 11 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar. Der Anlagenbau mit dem Zentrum Pullach steigerte seine Gewinnmarge deutlich auf 15 Prozent vom Umsatz. Im Gasegeschäft in Deutschland hatte Vorstandschef Steve Angel bereits im Februar einen Stellenabbau angekündigt.

Linde ist breit aufgestellt und beliefert alle Branchen: Öl-, Chemie- und Metallindustrie sowie Lebensmittelhersteller oder Krankenhäuser. Den Löwenanteil seiner Umsätze und Gewinne erwirtschaftet Linde in Amerika.

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