Letzte Chance: Winterpause für die Dampfer auf Starnberger See und Ammersee

Auch wenn die Winter in Bayern nicht mehr so kalt sind wie noch vor wenigen Jahrzehnten, gehen die Ausflugsdampfer auf Ammersee und Starnberger See nun ins Winterquartier.
von  AZ/dpa
Zu den wenigen Ausflugs-Gästen zählten die Schauspielerin Irina Wanke und ihre Tochter, die Tänzerin und Choreographin Rosalie Wanka.
Zu den wenigen Ausflugs-Gästen zählten die Schauspielerin Irina Wanke und ihre Tochter, die Tänzerin und Choreographin Rosalie Wanka. © Felix Hörhager/dpa

Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit endet auf dem Ammersee und dem Starnberger See die Saison für die beliebten Fahrten mit den Ausflugsdampfern der Bayerischen Seenschifffahrt. An diesem Sonntag ist auf beiden Seen Schluss, wie das Staatsunternehmen auf seiner Webseite mitteilt. 

Wer sich noch gerne mit dem Boot über einen See fahren lassen will, muss auf den Tegernsee oder Königssee ausweichen: Am Tegernsee wird der Betrieb erst am 8. November eingestellt. Die Elektroboote auf dem Königssee sind sogar ganzjährig unterwegs, sofern der See nicht zufriert. Nach Fahrplan ist nur am 24. Dezember Ruhetag. 

Nur noch wenige Fahrgäste am letzten Wochenende 

An schönen Sommertagen herrscht am Wochenende manchmal Gedränge auf den Schiffen, doch am Samstag hielt sich in Starnberg die Zahl der Gäste bei herbstlichen Temperaturen und bedecktem Himmel in Grenzen. Zu den wenigen Passagieren zählten die Schauspielerin Irina Wanka und ihre Tochter, die Tänzerin und Choreographin Rosalie Wanka. 

Die Bayerische Seenschifffahrt ist ein Unternehmen des Freistaats und betreibt auf den vier Seen gut dreißig Schiffe. Ungeachtet ihres Namens ist die Seenschifffahrt eine rein oberbayerische Veranstaltung, in anderen Regierungsbezirken ist das Unternehmen nicht vertreten. Auch in Oberbayern hat die Seenschifffahrt kein Monopol, die Ausflugsschiffe auf Chiemsee, Staffelsee und Kochelsee sind privat betrieben.

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