Leipzigs Nagelsmann: Gibt größere Probleme als im Fußball

Julian Nagelsmann von RB Leipzig hat in der Coronavirus-Epidemie betont, dass es andere Branchen weitaus härter trifft als den Fußball. "Wir haben im Fußball, wenn alles normal läuft, rein theoretisch nächstes Jahr wieder die Chance, Dinge zu erreichen, neu zu machen, neu anzugreifen und wieder eine gute Leistung zu zeigen, uns wieder für Champions League zu qualifizieren und da weit zu kommen.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig gestikuliert während des Trainings. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
dpa Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig gestikuliert während des Trainings. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Leipzig - Julian Nagelsmann von RB Leipzig hat in der Coronavirus-Epidemie betont, dass es andere Branchen weitaus härter trifft als den Fußball. "Wir haben im Fußball, wenn alles normal läuft, rein theoretisch nächstes Jahr wieder die Chance, Dinge zu erreichen, neu zu machen, neu anzugreifen und wieder eine gute Leistung zu zeigen, uns wieder für Champions League zu qualifizieren und da weit zu kommen. Wir haben eine gewisse Reproduzierbarkeit in den nächsten Jahren", sagte Trainer Nagelsmann am Sonntag in der Sendung "Sky90".

In der freien Wirtschaft gehe es bei manchen Betrieben oder Selbstständigen dagegen um Existenzen, ordnete es der 32-Jährige ein. "Das sind weitaus wichtigere und größere Themen und Probleme als die, die wir haben. Wir würden natürlich gerne alle weiter spielen. Das ist glaube ich völlig normal. Aber es geht um weit mehr, als ein Champions-League-Viertelfinale zu spielen oder die Meisterschaft auszuspielen. Wir haben alle die nächsten Jahre wieder die Chance dazu, wenn alles normal läuft", sagte Nagelsmann.

Der Coach des Tabellendritten hat seiner Mannschaft bis Donnerstag freigegeben. Von Freitag an soll das Team wieder trainieren. Man müsse die Situation fortwährend neu bewerten und den Umgang anpassen, sagte Nagelsmann. Die Spieler zu Hause trainieren zu lassen, sei schon eine komplexere Situation. Dazu erwägt Nagelsmann Training in Kleingruppen. Damit könnte eine Ansteckungsgefahr für die ganze Mannschaft weiter verkleinert werden.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren